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Ausgangslage vor der Abfahrt Vonn will ihren immensen Hunger stillen

Der Sieg in der Frauen-Abfahrt dürfte über die Amerikanerin führen. Aber auch 2 Schweizerinnen wollen vorne mitmischen.

Die Favoritinnen

  • Lindsey Vonn: Die Amerikanerin hat in Garmisch-Partenkirchen beide Abfahrten vor den Olympischen Spielen gewonnen. Nach der verpassten Medaille im Super-G ist ihr Hunger auf ihr zweites Olympia-Gold (nach Abfahrtsgold 2010) immens. In den Trainings war sie stets vorne dabei. Sie will nichts mehr, als ihren 14. und letzten Olympia-Auftritt zu vergolden.
  • Sofia Goggia: Die Italienerin ist immer gut für einen Traumlauf. Doch Genie und Wahnsinn in Form eines zeitraubenden Fehlers liegen bei ihr nahe beieinander. In Bad Kleinkirchheim und Cortina triumphierte sie jeweils.
  • Tina Weirather: Die Liechtensteinerin ist in Topform. Diesen Winter stand sie in 3 Weltcup-Abfahrten auf dem Treppchen. Nach dem Gewinn von Super-G-Bronze dürfte eine Last von ihren Schultern gefallen sein.

Die Schweizerinnen

  • Michelle Gisin: Die eigentliche Slalomspezialistin ist in diesem Winter die beste Schweizer Abfahrerin. Die Engelbergerin deutete ihr enormes Potenzial mit Rang 2 im 3. Training an. Von 7 Abfahrten in diesem Winter beendete sie 5 in den Top 8.
  • Lara Gut: Die Enttäuschung nach Rang 4 im Super-G sass tief. Im 2. Training tüftelte die Tessinerin herum, im Abschlusstraining war sie als Siebte vorne dabei. Die Abfahrts-Bronzegewinnerin von Sotschi wartet heuer auf den 1. Podestplatz in dieser Disziplin, ist aber hungrig.
Legende: Video Lara Gut vor der Abfahrt abspielen. Laufzeit 02:24 Minuten.
Aus PyeongChang aktuell vom 20.02.2018.
  • Corinne Suter: Die Schwyzerin sicherte sich ihren Startplatz mit einem überzeugenden 5. Rang im 2. Training. Diesen Winter schaffte sie es aber in keiner Abfahrt in die Top 10.
  • Jasmine Flury: Die Davoserin gehört wie Suter nicht zu den Favoritinnen, doch bei ihren 1. Olympischen Spielen ist ein Diplomrang im Bereich des Möglichen.

Aufgepasst auf

  • Ramona Siebenhofer, Stefanie Venier und Cornelia Hütter: Die 27-jährige Siebenhofer fuhr in allen 3 Trainings in die Top 4 und bewies damit, wie gut ihr die Strecke in Jeongseon liegt. Mit Venier und Hütter, denen der Nordamerika-ähnliche Schnee liegt, verfügt das ÖSV-Team über weitere Trümpfe.
  • Nadia Fanchini: Die Italienerin sorgte im Januar in Bad Kleinkirchheim zusammen mit Goggia und Federica Brignone für einen historischen Dreifachsieg der «Azzurri». Und die 31-Jährige überzeugte im Abschlusstraining.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

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