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Biathlon-Gold an die Schweden Schweizer nach Wiestners Fehlschüssen chancenlos

Die Biathleten sind in der Staffel nicht über Platz 15 hinausgekommen. Startläufer Wiestner brachte das Quartett in eine aussichtslose Lage.

Legende: Video Zusammenfassung Biathlon-Staffel abspielen. Laufzeit 2:34 Minuten.
Aus PyeongChang 2018 vom 23.02.2018.

Serafin Wiestner war im Ziel untröstlich. «Es tut mir so leid fürs Team», stammelte der Schweizer Startläufer den Tränen nahe. Der Bündner hatte im allerersten Schiessen des Rennens mit 8 Patronen (5 Schüsse plus 3 Nachlader) nur dreimal getroffen und musste 2 Strafrunden zurücklegen.

Im stehenden Anschlag vermochte Wiestner dank der 3 Nachlader wenigstens eine weitere Strafrunde zu vermeiden. Dennoch übergab er an letzter Stelle (Platz 18) an Benjamin Weger. «Ich habe mich gefreut auf das Rennen. Ich weiss nicht, was los war», sagte der 27-Jährige.

Legende: Video Wiestner: «Es tut mir so leid fürs Team» abspielen. Laufzeit 0:56 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.02.2018.

Nur Weger und Finello genügend

Weger und Jeremy Finello zeigte nach Wiestner eine gute Leistung und brachten die Schweiz vom 18. auf den 14. Zwischenrang. Schlussläufer Mario Dolder führte das Team zwischenzeitlich bis auf Platz 12, ehe er im stehenden Anschlag gleich 3 Scheiben stehenliess. Am Schluss resultierte der enttäuschende 15. Schlussrang für die Schweiz – mit fast acht Minuten Rückstand.

Lindström lässt Schweden jubeln

Gold ging völlig überraschend an Schweden. Schlussläufer Fredrik Lindström verwies mit einem perfekten letzten Schiessen die Norweger deutlich auf Platz 2. Bronze sicherten sich die lange Zeit führenden Deutschen.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

8 Kommentare

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  • Kommentar von Susanne Fitz (sportfanin)
    Ich finde den ganzen Bericht fragwürdig. Vor ein paar Tagen brachte S. Wiestner noch eine Superleistung mit dem 9. Rang, heute hat es nicht so gut geklappt. Aber ihm alleine die Schuld zuschieben finde ich sehr übel. Als Team gewinnen und als Team verlieren, das ist Teamsport.
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  • Kommentar von Markus Schor (Küsu)
    Gut geschrieben Churtzlaetz. Hier sieht man einfach, was diese Reporter für ein Ahnung vom Spitzensportler haben. Bitte lasst doch diese Athleten einmal in Ruhe.
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      In diese Kategorie "Ahnung von Spitzensportlern" passt auch das Zielraum-Interview von Wendy Holdener auf der Lenzerheide. Obwohl es bei ihr nicht um eine Enttäuschung sondern um den steigenden Druck ging. Psychologische Fragen sind oftmals nicht unbedingt angebracht. Vor allem sollte das Nachhaken dezent oder gar nicht erfolgen.
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  • Kommentar von Samuel Schuler (CHURTZLAETZ)
    Man sieht doch, das Wiestner den Tränen nahe ist. Er ist doch schon genug gestraft, da seine Leistung eine gute Klassierung verhinderte. Warum stellt man den im Interview noch so ecklige Fragen? Wollte man, das er vor der Kamera in Tränen ausbricht?!
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    1. Antwort von Andreas Wüest (dede68)
      Leider kommt es aus meiner Sicht immer wieder vor, dass Journalisten vor allem in delikaten Situationen (nach einem missglückten oder nicht wunschgemäss gelaufenen Wettkampf) völlig ungeschickte Fragen stellen. Worte der Aufmunterung und Worte über die Freude an der Leistung der vergangenen Tage wären viel eher angebracht. Aus sportpsychologischer Sicht ist es sowieso völlig unsinnig, in den Wunden zu wühlen. Abhaken und vorwärts schauen - es kommt wieder besser!
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