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Nächste Alpin-Medaille? Kombi-Gold führt über Shiffrin – und Holdener

Die Amerikanerin ist am Donnerstag die grösste Rivalin der Schwyzerin im Kampf um den Titel in der Kombination.

Wendy Holdener.
Legende: Darf in der Abfahrt nicht zu viel Zeit verlieren Wendy Holdener. Keystone

Weil in dieser Saison in der Alpinen Kombination lediglich ein Rennen stattgefunden hat, gibt es aus dem Weltcup kaum Anhaltspunkte. Und trotzdem wird Olympiagold nur über zwei Athletinnen führen:

Die Favoritinnen

  • Mikaela Shiffrin: Wer in dieser Weltcupsaison als einzige Frau sowohl in der Abfahrt wie auch im Slalom triumphierte, gehört automatisch zu den Kronfavoritinnen. Die Amerikanerin hat in ihrer Karriere erst zwei Kombis bestritten und dabei die letzte gewonnen (2017 in Crans). Und: Im letzten Abfahrtstraining fuhr sie trotz eines Torfehlers sehr stark.
  • Wendy Holdener: Die amtierende Weltmeisterin gewann den einzigen Wettkampf der Saison überlegen und klassierte sich in den letzten 6 Kombis im Weltcup immer in den Top 6. Bei ihrem Triumph in Lenzerheide bewies sie, dass sie mit der hohen Erwartungshaltung umzugehen weiss.

Die weiteren Schweizerinnen

  • Michelle Gisin: Die Kombinations-Vizeweltmeisterin hat sich von einer Slalom-Spezialistin zur beständigsten Schweizer Abfahrerin entwickelt. In den Trainings und im Rennen (8. Platz) hat sie gezeigt, dass ihr die Strecke liegt.
  • Denise Feierabend: Die WM-Vierte verlor in den Abfahrtstrainings jeweils sehr viel Zeit. Nur mit einer Topfahrt am Morgen kann sie die Hoffnungen auf eine Exploit aufrechterhalten. Diese deutet sich aber nicht an.

Aufgepasst auf

  • Federica Brignone, Sofia Goggia und Marta Bassino: Die Italienerinnen haben einige heisse Eisen im Feuer. Gut möglich, dass ein Trumpf sticht.
  • Ramona Siebenhofer, Ragnhild Mowinckel oder Petra Vlhova: Das Feld der Überraschungs-Kandidatinnen ist in der Kombination riesig. Auch dieses Trio ist bei optimalem Rennverlauf gut für Bronze.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

1 Kommentar

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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Zum Glück sind diese OS bald vorbei. Die Schweiz präsentierte sich bedenklich schwach. Die Team wirkte wenig bis gar nicht motiviert. Man bekam den Endruck, dass die Sportler sich größtenteils als Angestellte sehen, die Dienst nach Vorschrift erledigen. Die Hockeyspieler und die Bobfahrer waren diesbezüglich besonders schlimm.Was jetzt noch kommt wird den lausigen Eindruck nur noch bestätigen. Schade in Sotschi war noch mehr Dampf da.
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