Zum Inhalt springen

Paganini auf Rang 21 Eiskunstläuferin Sagitowa holt erstes Gold für Russland

  • Die erst 15-jährige Alina Sagitowa krönt sich zur Olympiasiegerin.
  • Es ist die erste Goldmedaille für Russland (OAR) an diesen Spielen.
  • Alexia Paganini fällt vom 19. auf den 21. Rang zurück, ist aber zufrieden.

Alina Sagitowa hiess die logische Siegerin im Eiskunstlauf-Wettbewerb der Frauen. Die erst 15-jährige Russin verlor in dieser Saison keinen Wettkampf. Mit 239,57 Punkten verwies sie Weltmeisterin und Landsfrau Jewgenia Medwedewa um 1,31 Punkte auf Platz 2. Medwedewa vergoss bittere Tränen.

Bestmarken wurden nicht aufgestellt, obwohl die beiden Kontrahentinnen nahezu fehlerfrei blieben. Europameisterin Sagitowa gelang es, ihren Vorsprung aus dem Kurzprogramm zu behaupten. Sagitowa, die zu Don Quijote lief, ist die zweitjüngste Einzel-Olympiasiegern der bisherigen Eiskunstlauf-Geschichte. Bronze ging an die Kanadierin Kaetlyn Osmond (231,02).

Paganini «in einem riesigen Hoch»

Die für die Schweiz gestartete Alexia Paganini fiel vom 19. auf den 21. Rang zurück. Obwohl sie um 5,67 Punkte unter ihrer Kür-Bestleistung (106,67) blieb, war sie mit ihrem Auftritt zufrieden. Als Startnummer 1 zeigte die EM-7. eine solide Leistung, daran ändert nichts, dass der erste Axel nur einfach und gleich drei Sprünge unterrotiert waren.

«Ich bin in einem riesigen Hoch», sagte die 16-Jährige. Für Paganini sind die ersten Winterspiele eine «lebensverändernde Erfahrung», auf der sie in den nächsten Jahren aufbauen möchte. Zuerst einmal bestreitet sie aber im März die Weltmeisterschaften in Mailand.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Leider zeigte Alexia Paganini ausgerechnet an den Olymp. Winterspielen ihre schlechteste Kür in dieser Saison mit mehreren Patzern. Dass sie trotzdem zufrieden ist, ist schwierig zu verstehen. Diese Einstellung passt irgendwie nicht zu einer Spitzensportlerin, auch wenn sie erst 16 Jahre alt ist. Sarah Meier z.B. war im gleichen Alter schon 12. an den Weltmeisterschaften und 5. an den Europameisterschaften. Und die neue Olympiasiegerin ist noch jünger als Alexia Paganini.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen