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Schweizer Olympia-News Ammann und Deschwanden überstehen die Quali

Erfolgreicher Start in Pyeongchang: Simon Ammann zeigt eine gute Qualifikation. Und: Das Mixed-Doppel feierte im Curling zwei Siege.

Simon Ammann und Gregor Deschwanden haben sich für das Olympia-Springen auf der Normalschanze vom Samstag (13:35 Uhr) qualifiziert. Ammann belegte mit einer Weite von 102 m den guten 10. Platz. Der Toggenburger verpasste damit die Bestweite von Dawid Kubacki nur um 2,5 m. Mit 122,3 Punkten zog Ammann gegenüber Qualisieger Andreas Wellinger aus Deutschland (103 m/133,5 Punkte) allerdings klar den Kürzeren. Mit einem Sprung auf 89,5 m schaffte auch Gregor Deschwanden (43.) die Qualifikation. 50 von 57 Teilnehmern überstanden den Cut.

Jenny Perret und Martin Rios gelten nach dem WM-Titel im letzten April als Medaillenanwärter. Und das Duo ist der Favoritenrolle bisher gerecht geworden. Nach dem 7:5-Sieg (nach Zusatzend) gegen China doppelten die Schweizer nach. Im zweiten von sieben Spielen der Vorrunde bezwangen sie Finnland mit 7:6. Nach einer komfortablen 6:2-Führung mussten Perret/Rios zunächst den Ausgleich hinnehmen. Im entscheidenden End brachte ihnen aber das Recht des letzten Steins den Sieg. Weil kein Stein im Haus lag, gaben die Finnen auf.

Legende: Video Der letzte Stein des Schweizer Duos gegen China abspielen. Laufzeit 0:32 Minuten.
Vom 08.02.2018.

Für den erkrankten Sandro Ferrari reist Alain Knuser als Anschieber im Viererbob von Clemens Bracher an die Olympischen Spiele in Pyeongchang.
Ferrari musste sich wegen Darmproblemen einer Operation unterziehen. Knuser wurde von der Selektionskommission von Swiss Olympic um Chef de Mission Ralph Stöckli nachselektioniert.

Sendebezug: SRF zwei, 08.02.2018, 13:25 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Henzi (Bippo)
    Hopp Schwiiz Go for Gold
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  • Kommentar von Christian Graf (Christian Graf)
    Ist es üblich im Curling sich als Sieger bei den Verlierern zu entschuldigen? Beide Schweizer entschuldigen sich?! Oder ist das einfach ein schönes Beispiel für noch nicht überall verschwundene Fairness? Das wäre dann aus meiner Sicht noch wertvoller als der tolle Auftaktsieg.
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    1. Antwort von Peter Götsch (p.g.)
      Nein, das ist nicht üblich. Im vorangegangenen End ist es zu einer speziellen Schiedsrichterentscheidung und zu einer langen Diskussion gekommen, weil der Schweizer Spieler gleichzeitig mit dem Chinesischen Spieler einen zählenden Stein der Chinesen wegbewegt haben und dabei einen anderen Stein der Chinesen bewegt haben soll. Es war nicht klar, ob zwei Chinesische Steine gezählt hätten (China hätte gewonnen) oder ob der Schweizer Stein besser lag. Man entschied auf Zusatzend.
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    2. Antwort von Peter Götsch (p.g.)
      Beim Zusatzend schrieben die Schweizer dann zwei Steine. Sie entschuldigten sich für die entstandene Situation, an der sie nicht ganz unschuldig waren. Denn es sollte nicht passieren, dass man den Stein des Gegners verschiebt und damit einen anderen stein des Gegners berührt. Der Chinese hatte die Hand auch am eigenen Stein dran, ich würde sagen, viel Glück für das Schweizer Team in diesem Fall.
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    3. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Herr Graf , Schweizer und Fairness? Nein, Curling ist ein Gentleman Sport, da heisst es im Zweifel für den Gegner. Die Schweizer hätten da den Punkt den Chinesen geben müssen! Siehe Weltmeisterschafts Halbfinale Schweiz - Deutschland, da hat Vater Tanner einen stein berührt, der Deutsche Skip verhielt sich Vorbild und gab den Schweizern den Stein trotzdem, die Deutschen verloren dann das Spiel um einen Stein und die Schweizer wurden Weltmeister!
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  • Kommentar von Rene Vollenweider (Strang)
    So schade das man olympisches curling nicht sehen kann dan ist auch die Billag eine Frage
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