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Stadlober biegt falsch ab Österreicherin vergibt mit Malheur eine Medaille

Legende: Video Vater Stadlober: «Na, des wollt da Herrgott net!» abspielen. Laufzeit 01:19 Minuten.
Aus PyeongChang 2018 vom 25.02.2018.

Es ist eine unglaubliche Szene, die sich im 30-km-Rennen der Langläuferinnen abspielt. Die Österreicherin Teresa Stadlober zeigt ein starkes Rennen und ist rund 10 km vor dem Ziel auf Silberkurs. Doch dann passiert das Malheur: Die 25-Jährige biegt falsch ab und läuft ein paar hundert Meter in die falsche Richtung.

Schade, dass ich so dumm war.
Autor: Teresa Stadlober

Als Stadlober den Fauxpas bemerkt, ist es um ihre Medaille geschehen. Gleich sechs Läuferinnen können vorbeiziehen. Am Ende muss sie sich mit Platz 9 begnügen.

Stadlober zeigt im Interview Grösse

«Ich kann es mir nicht erklären. Ich bin jetzt schon drei Wochen da, wenn ich die Runde jetzt nicht kenne, dann weiss ich auch nicht», erklärte Stadlober gegenüber dem ORF. «Ich habe keine Betreuer mehr gesehen und dachte nur: ‹sch...›», so die Österreicherin weiter.

Legende: Video Stadlober: «Bitter, dass es genau heute passiert» abspielen. Laufzeit 01:24 Minuten.
Aus PyeongChang 2018 vom 25.02.2018.

Auch im SRF-Interview gab Stadlober offen und souverän über ihr Missgeschick Auskunft. Und fand deutliche Worte. «Schade, dass ich so dumm war», entfuhr es ihr. Den Humor hatte sie trotz allem nicht verloren.

Der Vater flucht wie ein Rohrspatz

Mitgelitten hat auch Vater Alois. Der ehemalige Langläufer war beim ORF als Co-Kommentator im Einsatz und erlebte das Missgeschick hautnah mit. «Sie ist falsch gelaufen! Sch*****, verdammte Hittn nomoi!», fluchte der 55-Jährige. Im Video oben sehen Sie die ganze Reaktion von Alois Stadlober.

Legende: Video Stadlober verirrt sich in der Loipe abspielen. Laufzeit 01:22 Minuten.
Aus PyeongChang 2018 vom 25.02.2018.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

16 Kommentare

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  • Kommentar von Mario Atreb (Oiram)
    Vielleicht ist die Frau Stadlober ja Mitglied der FPÖ, dass sie RECHTS abgebogen ist?
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Atreb, obwohl ich politisch gar nicht rechts stehe, finde ich Ihren Spruch in diesem Zusammenhang völlig daneben, ja nicht einmal lustig. In der zweiten Hälfte eines langen Rennens, das einem alles abverlangt, war eine Ausdauersportlerin einen Moment lang unaufmerksam und lief an einer in keiner Art und Weise markierten Stelle in die falsche Richtung. Auch befanden sich dort keinerlei Zuschauer oder Betreuer, an denen man sich hätte orientieren oder den Fehler früher erkennen können.
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  • Kommentar von Jon Janett (Jon P. Janett)
    Oje, dumm gelaufen und die Teresa tut mir sehr leid! Schade um die Medaille!
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  • Kommentar von Roman Lutz (Romi)
    Ach, ich weiss auch nicht, was sich diese Österreicherin gedacht, als sie so gelaufen ist. Das kann auch nur denen passieren. Wenn das einer sogenannten "Exotin" passiert wäre, könnte ich das ja noch verstehen... Nächsten Chance kommt in 4 Jahren. Vielleicht dann ein Navi mitnehmen!
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    1. Antwort von Thomas Sichler (Thomas.S)
      Herr Lutz, vor dem Fernseher sitzen und dann über Weltklasseathleten urteilen ist sehr einfach. Sie muss mit dem Fehler die nächsten 4 Jahre leben. Erkennen wir doch an, dass sie trotz Extrarunde nur 4 Minuten Rückstand auf Björgen hatte.
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    2. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Lutz, es hat Sie eigentlich niemand gefragt, was Frau Stadlober gedacht hat. Und was haben Sie selber denn gedacht, als Ihnen letztmals bei der Arbeit ein Missgeschick passiert ist? Und was soll das mit der Nationalität einer betroffenen Person zu tun haben?
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    3. Antwort von Erich Singer (liliput)
      Einen respektloseren Kommentar ist nicht mehr möglich! Schämen sie sich!!
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    4. Antwort von Roman Lutz (Romi)
      Ach wissen, Ihr, die Ihr Euch jetzt aufregt über meinen Kommentar. Dann regt Euch doch auf. Ist mir doch egal. Wenn Ihr so etwas noch nie gemacht resp. geschrieben habt, dann glaub ich Euch das schlicht und einfach nicht!! Wischt zuerst mal vor Eurer eigenen Haustüre, bevor Ihr andere kritisiert. Dann reden wir wieder miteinander. Tschüss!
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    5. Antwort von V. Böhm (vbo)
      Den mit dem Navi finde ich lustig:) Ich denke das ist auch das Einzige was ihr am Schluss bleibt: Es mit Humor nehmen. Jedoch im Moment tut sie mir sehr leid und ich hätte es ihr gegönnt- ich hätte es als Zuschauer gerne gehabt- wenn sie die Favoritin noch ein wenig mehr ins Schwitzen gebracht hätte. Stadlober zeigte eine sehr starke Leistung!
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