Die Highlights des 13. Wettkampftages

Eine Ringerin legt ihren Coach aufs Kreuz, zwei Brüder triumphieren im Triathlon und ein Hockey-Solo bleibt ungekrönt: Das sind die Videoperlen vom Donnerstag.

    • 1.
      Brüderlicher Doppelsieg
      Alistair Brownlee hat seinen Triathlon-Triumph von 2012 wiederholt. Doch diesmal ging auch Silber an einen Brownlee – den zwei Jahre jüngeren Jonathan. Es ist dies der erste olympische Doppelsieg eines Brüderpaars in einer Einzeldisziplin an Sommerspielen.
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      Brownlee läuft zum Triathlon-Sieg

      2:22 min, vom 18.8.2016

    • 2.
      Publikum für einmal vorbildlich
      Ausgiebig und oft wurde die Gastgebernation bisher gescholten für unfaires Verhalten auf den Zuschauerrängen. Als Javier Culson wegen einem Fehlstart den Final über 400 m Hürden verpasste, zeigten sich die Brasilianer aber von ihrer besten Seite und spendeten dem tränenüberströmten Puertoricaner von den Rängen Trost. Culson holte 2012 in London Bronze.
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      Nach Culsons Fehlstart fliessen Tränen

      1:30 min, vom 18.8.2016

    • 3.
      Belgisches Solo reicht nur für Silber
      Argentinien führte im Landhockey-Final der Männer gegen Belgien bei Spielhälfte mit 3:1. Dann folgte der grosse Auftritt von Gauthier Boccard. Mit einem sehenswerten Solo verkürzte der Belgier kurz vor Ende des 3. Viertels auf 2:3. Am Ende jubelten dennoch die «Gauchos». Agustin Mazzilli traf 16 Sekunden vor Schluss ins verwaiste Tor. Historisch: Es ist die erste südamerikanische Medaille im Landhockey überhaupt.
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      Belgiens traumhafter Anschlusstreffer kommt zu spät

      0:29 min, vom 18.8.2016

    • 4.
      Sturz - Sturz - Halbfinal
      BMX-Fahrer David Graf stürzte in den ersten 2 von 3 Läufen und war somit schon fast ausgeschieden. Den 3. Durchgang konnte er aber gewinnen und lag so punktgleich mit Maris Strombergs (Lett) und Kyle Dodd (SA) auf dem 4. Rang. Und weil bei Punktgleichheit die Rangierung des letzten Laufs zählt, zog der Schweizer trotzdem noch in den Halbfinal ein.
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      Graf ist ein Stehaufmännchen

      2:19 min, vom 18.8.2016

    • 5.
      Norwegische Handballerinnen im Elend
      Norwegens Handballerinnen haben den olympischen Hattrick verpasst. Nach Gold 2008 und 2012 verloren sie den Nerven-Krimi im Halbfinal gegen Russland mit 37:38 nach Verlängerung. Die aktuellen Welt- und Europameisterinnen sowie Olympiasiegerinnen aus Norwegen retteten sich 7 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit in die Overtime. 31 Sekunden vor Ende der Verlängerung verwertete Jekaterina Ilina einen Siebenmeter zur 38:37-Führung der Russinnen. Beim letzten Angriff der Norwegerinnen landete der Ball am Pfosten. Erstmals seit 1992 in Barcelona (Südkorea) wird der Handball-Olympiasieger bei den Frauen nicht aus Skandinavien kommen. Im Endspiel trifft Russland auf Finaldebütant Frankreich.
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      Nach Handball-Krimi Norwegen gegen Russland weinen alle

      1:17 min, vom 19.8.2016

    • 6.
      Gold-Ringerin Kawai legt ihren Trainer flach
      Die Japanerin Risako Kawai setzt sich in der Kategorie bis 63 kg im Final gegen die Weissrussin Marjia Mamaschuk mit 3:0 durch. Ihr Trainer eilt herbei und will gratulieren. Prompt findet er sich auf der Matte wieder. Gleich zweimal kriegt er Kawais Wucht zu spüren. Grund zum Feiern haben die Japaner allemal: Es ist die 12. Goldmedaille für die Ostasiaten an diesen Sommerspielen.
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      Kawai schmeisst ihren Trainer mehrfach durch den Ring

      0:57 min, vom 18.8.2016

    • 7.
      US-Staffel im Nachsitzen erfolgreich
      Die Amerikanerinnen erlebten in der Qualifikation ein rabenschwarzes Rennen: Allyson Felix wurde kurz vor dem 2. Wechsel von der brasilianischen Kontrahentin touchiert. Daraufhin missglückte die Übergabe komplett, der Stab fiel zu Boden. Die IAAF verschaffte den USA eine 2. Chance. Brasilien wurde disqualifiziert. Alleine auf der Bahn gelang der Finaleinzug dann. In 41,76 unterboten die Weltrekordhalterinnen die geforderte Zeit (42,70) problemlos.
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      US-Staffel im Nachsitzen erfolgreich

      2:21 min, vom 19.8.2016

    • 8.
      Usain Bolt: Gold und ein wenig Ärger
      Mit persönlicher Jahresbestleistung von 19,78 Sekunden kürte sich der 29-Jährige als erster Sprinter der Geschichte zum dritten Mal in Serie zum Olympiasieger über 200 m. Die eher schwache Zeit, fast 6 Zehntelsekunden über seinem Weltrekord (19,19), schien ihn aber zu ärgern.
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      Der 200-m-Final der Männer

      2:35 min, vom 19.8.2016

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Olympische Spiele