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Rio 2016 Grosse Phelps-Show und 3 Weltrekorde

Michael Phelps hat die amerikanische Staffel an einem denkwürdigen Tag in der Schwimmsport-Historie im Freistil zu Gold geführt.

Legende: Video «Phelps holt 23. Olympia-Medaille» abspielen. Laufzeit 2:28 Minuten.
Vom 08.08.2016.

Auch der 2. Wettkampftag liess bei den Schwimmern die Rekorde purzeln. Die folgenden 3 neuen Bestleistungen wurden aufgestellt:

  • Sarah Sjöström holt sich über 100 m Delphin die Goldmedaille mit Weltrekord
  • Der Brite Adam Peaty stellt über 100 m Brust eine neue Bestleistung auf
  • Katie Ledecky absolviert die 400 m Freistil in der schnellsten Zeit der Schwimm-Geschichte

Phelps macht den Unterschied

Über die 4x100 m Crawl gab es zwar keinen neuen Rekord, doch zog dort Superstar Michael Phelps, welcher bereits sein 19. olympisches Gold errang, seine grosse Show ab. Als 2. Schwimmer übernahm er auf Silberkurs, überholte dann den führenden Franzosen Fabien Gilot und übergab an erster Stelle. Diese Führung liessen sich die Amerikaner nicht mehr nehmen. Silber ging an Frankreich, Bronze an Australien.

Schwedische Premiere

Sjöström lautet der Name der ersten schwedischen Schwimm-Olympiasiegerin. Die Skandinavierin setzte sich über 100 m Delphin um fast eine Sekunde vor der 16-jährigen Kanadierin Penny Oleksiak und Dana Vollmer aus den USA durch.

Gold mit Weltrekord schnappte sich auch die Topfavoritin Katie Ledecky. Die 19-Jährige aus dem US-Team blieb über 400 m Freistil in 3:56,46 um 1,91 Sekunden unter dem zuvor schon von ihr gehaltenen Bestwert.

Rekorde über Rekorde

Den 3. Eintrag in die Geschichtsbücher des Schwimmsports sicherte sich der Brite Adam Peaty. Bereits am Vortag hatte er seinen eigenen Weltrekord über 100 m Brust unterboten. Die Silbermedaille ging an Cameron van der Burgh aus Südafrika, Bronze an den Amerikaner Cody Miller.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

Agnel tritt nach Rio zurück

Schwimmer Yannick Agnel hat nach dem verpassten Halbfinal-Einzug über 200 m Crawl sein Karriereende nach den Olympischen Spielen verkündet. Agnel, der in London 2012 in ebenjener Disziplin Gold holte, steht in Rio noch mit Frankreichs 4x200-m-Crawl-Staffel im Einsatz.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Die US-Wirtschaft hat diesen Sieg perfekt in Szene gesetzt. Für Sponsoren ist so ein wiederauferstandener "gefallener" Held im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Die Athleten sind in diesem Kommerz-Zirkus Gladiatoren, die optimal vorbereitet werden. Dass kann sich die USA Dank Finanzen und diverser Technologien leisten. Brutus bei "Asterix bei den Olympischen Spielen" als Vorbild.
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    1. Antwort von R. Glättli (R. Maier-G.)
      Guter Vergleich mit Brutus! Jeder sieht's, keiner tut was dagegen!
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  • Kommentar von Bruno Lustenberger (brunolu)
    einfach nur lächerlich dieses Verschenken von Medaillen an die Schwimmer. Ein Federer oder ein Cancellara müssten dazu an mindestens 10 olympischen Spielen teilnehmen und immer beide Bewerbe gewinnen. Bei Cancellara würde dies rund 70 Std. Wettkampf bedeuten, bei Phelps für 19 Goldmedaillen ca. 10 Minuten.... kann das wirklich nicht ernst nehmen. Nicola Spirig wird mit ca 113 Jahren dann für ihre 19. Goldmedaille teilnehmen.....
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  • Kommentar von R. Glättli (R. Maier-G.)
    Warum muss ich immer an Lance Armstrong denken, wenn ich was über M. Phelps lese?? Über eine so lange Zeit in dieser Sportart so überlegen zu sein....!!??
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