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Rio 2016 Heidrich/Zumkehr scheitern haarscharf an Brasil-Duo

Joana Heidrich und Nadine Zumkehr sind im Viertelfinal des olympischen Beachvolleyball-Turniers gescheitert. Das Schweizer-Duo verlor in einer hart umkämpften Partie gegen die Brasilianerinnen Larissa/Talita denkbar knapp mit 23:21, 25:27, 13:15.

Legende: Video Bitteres Out für Heidrich/Zumkehr abspielen. Laufzeit 2:56 Minuten.
Aus rio update vom 15.08.2016.

Joana Heidrich und Nadine Zumkehr können erhobenen Hauptes aus Rio abreisen. Denn was das Schweizer Duo im Viertelfinal gegen die favorisierten Lokalmatadorinnen Larissa/Talita an der Copacabana zeigte, war grosse Klasse.

Legende: Video Wahnsinnspunkt bei Heidrich/Zumkehr abspielen. Laufzeit 0:55 Minuten.
Aus Rio 2016 vom 14.08.2016.

3 Matchbälle nicht genutzt

Die Schweizerinnen liessen sich von der Kulisse nicht beeindrucken, drückten dem ersten Satz ihren Stempel auf und holten ihn mit 23:21 nach Hause. Auch in Umgang 2 spielten Heidrich/Zumkehr stark auf, zogen davon und kamen in der Folge zu 3 Matchbällen. Doch es sollte nicht sein. Larissa/Talita zeigten vor 10'000 Zuschauern mentale Stärke und gewannen den Satz schliesslich noch mit 27:25.

Diplom als kleiner Trost

Die Brasilianerinnen wussten den Schwung mitzunehmen: Im Tie-Break machten sie aus einem 8:9 ein 12:9 und verwerteten nach 70 Minuten den zweiten Matchball. Heidrich/Zumkehr dürfen sich mit einem olympischen Diplom trösten.

In ein paar Stunden werden wir unglaublich stolz sein.
Autor: Nadine Zumkehr
Legende: Video Zumkehr: «Es tut sehr weh» abspielen. Laufzeit 1:36 Minuten.
Aus Rio 2016 vom 14.08.2016.

«Es tut sehr weh, dass wir nicht gewonnen haben», sagte eine enttäuschte Nadine Zumkehr nach der Partie. Doch in ein paar Stunden werde man unglaublich stolz über das Geleistete sein. «Im Nachhinein würde ich ein paar Entscheidungen anders treffen», bilanzierte Joana Heidrich unter Tränen. Doch die Brasilianerinnen seien halt Weltklasse und hätten sich deshalb den Allerwertesten gerettet.

Larissa/Talita treffen im Halbfinal auf Lara Ludwig und Kira Walkenhorst. Die Deutschen gewannen ihre Viertelfinal-Partie gegen die Kanadierinnen Sarah Pavan und Heather Bansley souverän in 2 Sätzen (21:14, 21:14). Im Achtelfinal hatten sie das Schweizer Duo Forrer/Vergé-Dépré ausgeschaltet.

5 Kommentare

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  • Kommentar von H Kuhn (K.H.)
    Beim Herumzappen kam ich mal bei diesem Gebuhe durch, hab dann aber schnell weitergezappt. Das Ganze hat mich stark an Griechenland erinnert. Extrem unfaires Publikum und Doping. Oder warum konnten plötzlich einige Wochen vor Olympia keine Dopingtests mehr gemacht werden? Man hätte die Disziplinen Doping, Publikumsunfairness und Diebstahl auch in den Olympia-Sportarten aufnehmen sollen. Dann hätte Brasilien sicher 3 Medaillen erhalten, 2 davon Gold.
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  • Kommentar von Rita Wichtermann (Gitzi)
    Super Leistung, die die Beiden gezeigt haben. Nur schade, dass sie die Matchbälle nicht nutzen konnten. Ich hätte es ihnen so gegönnt, denn die leidigen Pfiffe der Brasilianer waren sowas von daneben. Es war nicht nur in diesem Spiel so, dass die Brasilianer sich so verhalten haben, nein, sondern in jedem Spiel, wo ihre Landsleute dabei waren, haben sie die Gegner ausgepfiffen.
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  • Kommentar von Franco Foschi (Diego123)
    Kopf hoch Girls, das war SUUUUUPPEEEER! Wir sind stolz auf Euch! Das beste und spannendste Spiel das ich seit langem gesehen habe.. Manchmal ist eben auch ein Quentchen Glueck notig.. dies (sowie Erfahrung und Coolness) hat das Pendel auf die Seite der Brasilianerinnen schwingen lassen.. Aber Ihr wart mindestens ebenbuertig.. toll gespielt!
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    1. Antwort von Peter Zurbuchen (drpesche)
      Die Leistung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden bei der sehr unfairen Unterstützung des Publikums für das brasilianische Team. Da haben Heidrich/Zumkehr extrem gute Nerven gezeigt! Trotzdem sooo schade um die paar verpassten Chancen... Wäre so schön gewesen, gerade wegen den unfairen Zuschauern.
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    2. Antwort von Kurt Keller (KK)
      Was sich das chauvinistische, unfaire Publikum in Brasilien leistet ist unter jeder Kanone und übertrifft selbst das Publikum gewisser Fussball-Nationen. Es werden nur Wettkämpfe mit brasilianischen AthletInnen besucht/beachtet, GegnerInnen ausgebuht und mit Zwischenrufen gestört. Sehr enttäuschend und schlechte Werbung für den Olympia-Gastgeber.
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