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Rio 2016 Nicola Spirig: Auf alle Eventualitäten vorbereitet

Weder 23 Schrauben, noch Wind und Wellen können Nicola Spirig in Rio von ihrem Vorhaben abbringen: Die Zürcherin möchte ihren Titel von 2012 verteidigen.

Legende: Video Spirig trotz Rückschlägen zuversichtlich abspielen. Laufzeit 2:20 Minuten.
Vom 18.08.2016.

Als letzte Schweizer Athletin ist Nicola Spirig am Mittwoch nach Rio gereist. Im Gepäck hat sie eine grosse Portion Zuversicht und Vorfreude auf den Wettkampf vom Samstag mitgebracht. «Ich bin sehr, sehr fit. Ich bin gut ‹zwäg›», sagt die 34-Jährige selbstbewusst.

Handbruch stört Vorbereitung

Dass Spirig derart positiv ins Rennen starten wird, ist alles andere als selbstverständlich. Im März zog sie sich einen mehrfachen Handbruch zu, seither fixieren 23 Schrauben ihr Handgelenk. «Nach dem Unfall habe ich gedacht, dass wir nur schon froh sein müssen, wenn Nicola hier überhaupt wird starten können», blickt ihr Coach Brett Sutton zurück.

Es gibt niemanden, der fitter ist als Nicola.
Autor: Brett SuttonCoach

Doch Spirig wäre nicht Spirig, würde sie ein derartiger Rückschlag nicht zusätzlich anstacheln. Die Olympiasiegerin von 2012 kämpfte sich zurück und demonstrierte zuletzt ihre gute Form: Sie gewann den Zürich-Triathlon und triumphierte in St. Moritz sowohl im Duathlon als auch im Triathlon.

Legende: Video Sutton im Interview (engl.) abspielen. Laufzeit 3:25 Minuten.
Vom 18.08.2016.

Grosse Zuversicht beim Coach

«Ich kann euch versichern: Es gibt niemanden, der fitter ist als Nicola», sagt Sutton. «Sie hat in der Vorbereitung alles getan, was sie tun konnte. Sie kann mit einem Lächeln an den Start gehen.»

Der olympische Triathlon bringt einige Eigenheiten mit sich. Spirig hat sich im Vorfeld auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Das sagt sie über...

  • ... die stürmischen Wetterprognosen und die damit verbundenen hohen Wellen: «Wir haben meinen Schwimmstil in den letzten 4 Jahren kontinuierlich geändert, weil wir wussten, dass es hier Wellen geben wird.»
  • ... einen möglichen Duathlon: «Die Organisatoren werden alles daran setzen, einen Triathlon durchzuführen. Ich selbst wäre aber nicht unhappy, wenn es einen Duathlon geben würde.»
  • ... einen möglichen Zielsprint wie vor 4 Jahren in London: «Das ist immer eine Option, auch darauf habe ich mich vorbereitet.»

Geht es nach Coach Sutton, soll dieser Fall aber nicht eintreten. «Wir haben hart dafür trainiert, dass es nicht so weit kommen wird. Ich bin zu alt für solche Dinge», lacht der Australier.

Legende: Video Spirig: «Ich bin sehr, sehr fit» abspielen. Laufzeit 4:43 Minuten.
Vom 18.08.2016.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Olympische Spiele

Hinweis: Am Samstag um 15:25 sehen Sie auf SRF zwei vor dem Wettkampf den Film «Nicola Spirig - Der Weg zurück»

Triathlon gesichert

Der Olympia-Triathlon der Frauen vom Samstag (16.00 Uhr Schweizer Zeit) wird wie geplant über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen ausgetragen. Wegen unsicheren Wetteprognosen stand bis am Freitag die Verschiebung auf Sonntag oder die Austragung eines Duathlons im Raum.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Solche Töne haben wir schon bei den Fechtern gehört. Tatsache ist man weiss nicht wo Sie steht. Sie hat keine Referenz zur Konkurrenz, ist im WC nicht gestartet. Wir können nur hoffen und Daumen drücken. Ich hoffe das ist nicht wieder so eine Blase der Schweizer Presse die dann wie eine Seifenblase zerplatzt!
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    1. Antwort von Stefan De Pizzol (Stefan De Pizzol)
      Im Vergleich zum Fechten gibt es im Ausdauersport allerdings handfeste Möglichkeiten, Trainingsresultate einzuordnen. Die Agilität des Gegners oder seine Fähigkeiten mit dem Sportgerät, sind nicht messbar, Schwimmzeiten, Wattzahlen auf dem Rad und Laufpaces beim Rennen allerdings schon. Aber natürlich, eine 100-prozentige Sicherheit gibts auch hier nicht.
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  • Kommentar von Werner Gerber (Gerber Werner)
    nicola ist ist eine rakete und superstark. ich drücke ihr die daumen. sie wird es schaffen. toi toi toi
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