Rard-Reuse im Halbfinal out – dreifacher Triumph für USA

Clélia Rard-Reuse hat den Sprung in den 100-m-Hürdenfinal erwartungsgemäss verpasst. Die 28-jährige Walliserin wurde in ihrer Serie Fünfte. Olympiasiegerin wurde Brianna Rollins vor zwei Landsfrauen.

In 12,96 Sekunden blieb Rard-Reuse zum sechsten Mal in ihrer Karriere unter der 13-Sekunden-Marke. Ihre persönliche Bestleistung verpasste die EM-Vierte von Amsterdam um 9 Hundertstel und belegte in ihrer Serie den 5. Platz.

«Der Lauf war nicht perfekt, aber ich bin zufrieden und glücklich, dass ich noch ein zweites Mal laufen durfte», so die Walliserin, die einen ausgezeichneten Start erwischte. Den Wettkampf beendete sie schliesslich auf dem 16. Rang.

Karriereende in Lausanne

Für Rard-Reuse war der Auftritt in Rio der zweitletzte internationale Wettkampf ihrer Karriere. Die 28-Jährige wird ihre Karriere nach dieser Saison beenden. An der Athletissima in Lausanne kommende Woche wird sie ihren Abschied feiern.

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Gold, Silber und Bronze für die USA

2:53 min, vom 18.8.2016

Totaler Triumph für die USA

Im Final über die 100 m Hürden holte sich die USA gleich den kompletten Medaillensatz ab. Brianna Rollins, die sich 2013 zur jüngsten Hürdensprint-Weltmeisterin der Geschichte gekürt hatte, wurde einen Tag vor ihrem 25. Geburtstag ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie siegte in 12,48 Sekunden und verwies ihre Landsfrauen Nia Ali (12,59) und Kristi Castlin (12,61) auf den Silber- respektive Bronzeplatz.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zu Olympia in Rio