Thurnheer: «'Ooh' und 'Aah' macht man heute nicht mehr»

In der Nacht auf Samstag kommentiert Beni Thurnheer zum letzten Mal eine Eröffnungsfeier. Vor der grossen Show im Maracana schwelgt er in Erinnerungen.

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Beni Thurnheer vor der Eröffnungsfeier in Rio

2:20 min, vom 5.8.2016

An den Olympischen Spielen in Rio ist Beni Thurnheer zum letzten Mal an einem Grossanlass zu hören. Er kommentiert Kunstturnen sowie die Eröffnungs- und Schlussfeier. Seinen ersten olympischen Einsatz hatte der 67-Jährige an den Winterspielen 1976 in Innsbruck.

Erlebt und gesehen hat er in den vergangenen Jahren so einiges. Als pompöseste Eröffnungszeremonie ist ihm Peking 2008 in Erinnerung geblieben. Sie habe gezeigt, dass es immer noch aufwendiger, noch wahnsinniger gehe. «Mittlerweile macht man ja nicht mehr 'Oooh' und 'Aaah', sondern man denkt vielmehr 'okay, das kann man auch noch machen'», so Thurnheer.

Im Video spricht Thurnheer zudem über den «Rocket Man» von 1984 und verrät, weshalb es an jeder Eröffnungsfeier auch melancholische Momente gibt.