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Rio 2016 Trotz Team-Out: Brägger und Yusof im Mehrkampf-Final

Die Schweizer Kunstturner haben den angepeilten Finaleinzug mit Rang 9 verpasst. Pablo Brägger und Eddy Yusof schafften es indes unter die besten 24 in der Einzelkonkurrenz des Mehrkampfs.

  • Die Schweizer Männer landen auf dem 9. Rang und verpassen damit den Team-Final
  • Pablo Brägger und Eddy Yusof stehen im Mehrkampf-Final
  • Den Qualifikationssieg holt sich China vor den USA und Russland

Schlussendlich erhielten die Schweizer 260,262 Punkte. Auf Deutschland und den 8. Rang, der zur Finalqualifikation berechtigt hätte, fehlten nur 1,3 Zähler.

Unglücklicher Auftakt für Brägger, ...

Denkbar unglücklich startete Captain Brägger in den Wettbewerb: Sowohl an den Ringen (14,033 Punkte) als auch nach einem Sturz beim Sprung (13,800) zog der St. Galler jeweils das Streichresultat ein. Auch Yusof (Barren und Reck) und Hegi (Barren und Pauschenpferd) verhinderten mit Stürzen ein besseres Resultat.

Legende: Video Brägger brilliert am Reck abspielen. Laufzeit 1:07 Minuten.
Vom 07.08.2016.

... gefolgt von grosser Show am Reck

An seinem Paradegerät wusste sich Brägger dann aber wieder aufzufangen: Am Reck liess sich der 23-Jährige von den Juroren 15,100 Punkte notieren. Bis zum Schluss durfte er auf eine Teilnahme am Reck-Final hoffen, ehe ihn der Ukrainer Oleh Wernjajew mit der letzten Übung des Abends um 33 Tausendstel vom 8. Rang verdrängte.

2 Schweizer Mehrkämpfer im Final

Etwas versöhnlich für den insgesamt doch eher enttäuschenden Abend stimmte die Einzelwertung im Mehrkampf: Sowohl Brägger als auch Yusof qualifizierten sich für den Final am Mittwoch, wenngleich das Duo dort als Aussenseiter an den Start gehen wird.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

3 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Stingelin (Felix Stingelin)
    Eine kurze Richtigstellung zum Kommentar von Herrn Röthenmund: Die Entäuschung ob dem Resultat ist in der Tat sehr gross. Wir hatten uns mehr vorgenommen und es hätte auch mehr dringelegen, aber Menschen sind nun mal keine emotionslosen Maschinen... So bitter es ist, aber man kann nicht immer gewinnen. Der Vorwurf von mangelnder Professionslität muss aber vehement zurück gewiesen werden. Und anders als Sie behaupten, haben die Turner nicht an der Eröffnungsfeier teilgenommen.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Sehr geehrter Herr Stänglein, zu Ihrer Aussage die Turner wären nicht an der Eröffnungsfeier gewesen, Ich muss mich wohl beim Team Entschuldigen ich habe Pablo Brägger mit Max Heinzer dem Fechter verwechselt. Das die Resultate aber sehr Enttäuschend sind, dabei bleibe ich. Einen halben Punkt pro Gerät schwächer zu sein als an der EM ist doch Gewaltig und das bei einem Streichresultat! Die so gefeierten Finalplätze liegen ebenfalls weit hinter den Resultaten der letzten WM in Glasgow.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Ja. das ist sehr Enttäuschend! Doch muss man den Turnern leider auch eine gewisse mangelnde Professionalität vorwerfen! Natürlich kann man Pech haben, doch man Fragt sich schon was die Turner an der Eröffnungsfeier zu tun hatten. Viele andere Sportler waren heute im Einsatz und haben auf die Feier verzichtet. Die Deutschen hatten sich enorm gesteigert, trotz Verletzungspech, die Schweizer waren viel schlechter als an der EM und das gleich um mehr als 2 Punkte.
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