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Gut-Behrami: «Im Moment fahre ich noch viel zu rund»
Aus Sport-Clip vom 14.01.2022.
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Abfahrt in Zauchensee Erneut vorne dabei: Lara Gut-Behrami im 2. Training Dritte

Die Tessinerin wird beim 2. Abfahrtstraining im österreichischen Zauchensee Dritte, vier weitere Schweizerinnen fahren in die Top 30. Sofia Goggia ist die Tagesschnellste.

Lara Gut-Behrami hat ihre Ambitionen auf einen Podestplatz bei der Abfahrt von Zauchensee (Samstag ab 10:30 Uhr live auf SRF zwei) auch im 2. Training unterstrichen – sie wurde Dritte. Auf Sofia Goggia – die Tagesschnellste und Dominatorin der Saison – verlor die 30-jährige Tessinerin 0,70 Sekunden. Ein dickes Ausrufezeichen setzte die Tschechin Ester Ledecka. Sie verlor lediglich 0,03 Sekunden auf Goggia und stellte bei der letzten Probefahrt die zweitschnellste Zeit auf.

Nach mehrwöchiger Corona-Zwangspause bestreitet Gut-Behrami ihre erste Abfahrt seit Anfang Dezember. In Zauchensee soll – mit dem gesammelten Vertrauen aus den Trainings und der Aufholjagd beim Riesensalom in Kranjska Gora – das erste Topresultat der Abfahrts-Saison folgen. Sichtlich gut gelaunt und ob der Pistenverhältnisse erfreut, gab sie nach dem 2. Training Auskunft: «Es hilft, bei solchen Verhältnissen wieder in den Rhythmus zu kommen.»

Suter mit Steigerungspotential

Zweitbeste Schweizerin war wie schon im ersten Training Weltmeisterin Corinne Suter. Die Schwyzerin, im November in Lake Louise als Dritte bereits einmal auf dem Podest, muss sich allerdings noch deutlich steigern, will sie wie 2020 auf der Kälberloch-Piste den Sieg davon tragen. Als Zehnte büsste Suter 1,38 Sekunden auf die Trainingsschnellste ein.

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Suter: «Ich fahre extrem gerne hier, es passt alles»
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Resultate 2. Training

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1. Sofia Goggia (ITA) 1:47,19. 2. Ester Ledecka (CZE) +0,03 zurück. 3. Lara Gut-Behrami (SUI) +0,70. Nadia Delago (ITA) +0,77. Christine Scheyer (AUT) +0,93.

Ferner die weiteren Schweizerinnen in den Top 30: 10. Corinne Suter +1,38. 17. Jasmine Flury +1,83. 24. Joana Hählen +2,29. 29. Priska Nufer +2,76.

Hählen gibt Comeback

Joana Hählen ist nach dreiwöchiger Verletzungspause zurück auf der Piste. Wie geht es dem Knie, Joana Hählen? «Das Knie wird schnell müde». Nichtsdestotrotz mildern sich die Beschwerden von Tag zu Tag, so die 29-Jährige. Selbstkritisch und ambitioniert gibt sie zu verstehen, dass nach der «zu schönen» 2. Trainingsfahrt für das Rennen noch Luft nach oben besteht.

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Hählen: «Das Knie wird schnell müde»
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Europacup-Erfolge für die Schweiz

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  • Juliana Suter ist im Europacup derzeit kaum zu bremsen. Die 23-jährige Schwyzerin liess auch in der zweiten Abfahrt innert 24 Stunden im französischen Orcières die gesamte Konkurrenz hinter sich und realisierte damit ihren dritten Abfahrtssieg in Folge.
  • Auch Lars Rösti gelang beim Europacup im italienischen Tarvisio ein Doppelschlag in der Abfahrt. Einen Tag nach seiner Siegpremiere war der bald 24-jährige Berner Oberländer erneut nicht zu schlagen.

SRF zwei, sportlive, 08.01.2022, 09:15 Uhr;

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