Abfahrt vor dem Olympia-Aus?

FIS-Präsident Gian Franco Kasper hat durchblicken lassen, dass die Speed-Disziplinen Abfahrt und Super-G als Olympische Disziplin nicht unumstritten sind. Vor allem die TV-Anstalten üben Druck aus.

Hundschopf in Wengen

Bildlegende: «Zu wenig attraktiv» Die Abfahrt als Olympische Disziplin steht zur Disposition. EQ Images

Grund für die Sorgen der TV-Anstalten sind rückläufige Einschaltquoten – bedingt durch Startreihenfolge und Modus. Wenn die Favoriten mit den Nummern 16 bis 23 starten, schalten die Zuschauer erst bei Nummer 12 oder 13 ein und bei der 25 wieder aus.

Derzeit werden verschiedene Ansätze diskutiert, wie die Abfahrts-Rennen attraktiver gestaltet werden könnten:

  • Auslosung: Die Startnummern 1 bis 30 werden ausgelost.
  • Qualifying: Im letzten Training wird eine Qualifikation bestritten. Die Top 7 der Weltrangliste dürften dann gemäss den Qualifikationsergebnissen die Startnummer wählen. Die übrigen würden ausgelost (Vorschlag von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel).
  • 2 Läufe: Wie in den Technik-Disziplinen werden auf verkürzter Strecke 2 Läufe ausgetragen. Ausgenommen wären Klassiker wie die Rennen am Lauberhorn oder in Kitzbühel.

Was halten Sie von den Änderungsvorschlägen?

  • 3

    Auslosung

  • 3

    Qualifying

  • 2

    2 Läufe

  • 4

    Keine Änderung: Die Abfahrt ist attraktiv genug

  • 977 Stimmen wurden abgegeben

Haben Sie eine eigene Idee zur attraktiveren Gestaltung der Speed-Rennen? Teilen Sie Ihren Vorschlag via Kommentarfeld mit.