Corinne Suter macht es wie Feuz

Corinne Suter hat sich in Davos ihren 2. Schweizer Meistertitel in der Abfahrt gesichert. Die weiteren Medaillen gingen an Priska Nufer und Nathalie Gröbli.

Corinne Suter bei einer Rechtskurve mit einem roten Tor mit Audi-Werbung.

Bildlegende: Zielstrebig Corinne Suter war in Davos die Schnellste. Keystone

Corinne Suter distanzierte Priska Nufer um eine Sekunde. Für die 22-Jährige stellt der 2. nationale Abfahrts-Titel bei der Elite nach 2014 einen versöhnlichen Abschluss des Winters dar.

Nach einem starken Saisonstart in Übersee hatte Suter die Erwartungen nicht mehr ganz erfüllen können. Und je mehr die erhofften Resultate ausblieben, desto mehr ging bei der ehrgeizigen Innerschweizerin das Selbstvertrauen verloren. Selbstzweifel hinderten sie daran, mit der notwendigen Lockerheit an den Start zu gehen.

Nufer bestätigt Aufwärtstrend

Nufer dagegen kann auch ohne WM-Teilnahme auf eine mehrheitlich gelungene Saison zurückblicken. Sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G realisierte sie im Weltcup persönliche Bestergebnisse. In der Abfahrt in Zauchensee wurde sie Achte, im Super-G in Val d'Isère Zwölfte.

Dritte in Davos wurde Nathalie Gröbli. Die Nidwaldnerin aus dem C-Kader näherte sich in diesem Winter im Europacup den ersten 10 an.

Am Vortag hatte Beat Feuz bei den Männern Abfahrts-Gold gewonnen.

Klassement Abfahrt Frauen

1. Corinne Suter (Schwyz) 1:12,11. 2. Priska Nufer (Alpnach) 1,01 zurück. 3. Nathalie Gröbli (Emmetten) 1,32. 4. Katja Grossmann (Brienz) 1,36. 5. Jasmina Suter (Stoos) 1,51. 6. Natalie Hauswirth (Gstaad) 1,92. – 47 Fahrerinnen gestartet, 44 klassiert.

Byggmark tritt zurück

Slalom-Spezialist Jens Byggmark hat seine Karriere beendet. Der 31-jährige Schwede hatte in diesem Winter wegen anhaltender Kniebeschwerden schon ab Anfang Januar auf rennmässige Einsätze verzichten müssen. Byggmark siegte im Weltcup zweimal. An der WM 2011 holte er Slalom-Silber.