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Zurbriggen: «Im Slalom ist alles so am Limit»
Aus Sport-Clip vom 21.02.2021.
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5 von 8 Fahrern fielen aus Schweizer Techniker: Versagen oder Pech?

In den technischen Disziplinen blieben die Schweizer Männer ohne WM-Medaille. Nur Daniel Yule kann zufrieden sein.

Eigentlich ist es nichts Neues, dass an Weltmeisterschaften die Hierarchien im Skizirkus über den Haufen geworfen werden können. Besonders in den technischen Disziplinen, wo teilweise Millimeter über Sieg und Niederlage entscheiden.

So war es 2003 bei der letzten Slalom-Medaille für die Schweizer Männer. Dass Silvan Zurbriggen damals in St. Moritz mit Silber über sich hinauswuchs, kam überraschend.

Doch wenn der Walliser die Wichtigkeit des mentalen Faktors und des Selbstvertrauens betont (siehe Video oben), darf das Abschneiden der Schweizer Techniker in Cortina durchaus kritisch beäugt werden.

Zenhäusern kommt nicht ins Fahren

Gino Caviezel, Justin Murisier und Marco Odermatt fielen im Riesenslalom aus, im Slalom scheiterten Loïc Meillard und Luca Aerni vorzeitig. Bei 5 von 8 Athleten ging im entscheidenden Moment also vieles schief.

Und Ramon Zenhäusern, eigentlich der konstanteste Slalomfahrer des Schweizer Teams, wurde den Erwartungen nicht gerecht. Mit Platz 11 verpasste er die Top 10, die er in 7 der bisherigen 9 Weltcup-Slaloms dieser Saison erreicht hatte.

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Zenhäusern: «Im Ersten war die Skipräparation nicht optimal»
Aus Sport-Clip vom 21.02.2021.
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Der Sieger von Alta Badia machte teilweise die mangelhafte Skipräparation für sein mässiges Abschneiden verantwortlich, suchte aber auch keine Ausreden. «Ich bin ja selbst runtergefahren, das ist also sicher nicht der einzige Grund.»

Dass er nach seinem schwachen 1. Lauf die ersten 15 verpasste und im 2. Durchgang erst nach der Entscheidung starten konnte, habe zusätzlich etwas die Spannung genommen.

Yule gibt den Trainern recht

So holte Daniel Yule die Kohlen für die Schweiz aus dem Feuer. Er, der noch um seine Nomination für den WM-Slalom hatte bangen müssen, erreichte mit Rang 5 sein bestes Saisonresultat.

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Yule: «5. Rang an einer WM interessiert niemanden – ausser mich»
Aus Sport-Clip vom 21.02.2021.
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«Es freut mich, dass ich den Trainern recht gegeben habe. Rang 5 an einer WM interessiert niemanden – ausser mich», sagte Yule in Anspielung auf seine schwierige Saison. «Es hätte für eine Medaille Ausfälle der Fahrer nach mir gebraucht», schätzte der Walliser das Rennen realistisch ein.

Für ihn endete die WM versöhnlich. Und für das Schweizer Team in corpore mit 9 Medaillen sicherlich auch.

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Reusser: «Loïc Meillard hat geliefert»
Aus Sport-Clip vom 21.02.2021.
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SRF zwei, sportlive, 21.02.2021, 13:10 Uhr;

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Thom Pfister  (pizgloria)
    Viele Kommentare zeigen eigentlich nur, dass ein WM-Titel masslos überschätzt wird. Nachhaltig in Erinnerung bleiben einem dann eben doch nur Sportler, welche regelmässig reüssieren, sei es mit mehreren Weltcupsiegen oder WC-Podestplätzen oder noch besser durch den Gewinn von Kristallkugeln. Was nützt dir ein WM-Titel wenn in der Biografie dann steht, dass du im Weltcup weniger erfolgreich warst, wie bei Urs Lehmann. Umgekehrt ist das nämlich selten bis nie ein Thema.
  • Kommentar von Jörg Büsch  (Jörg Büsch)
    Herr Schärer, "mental nicht bereit??, der Verband muss über die Bücher??". Aufgrund Ihres Kommentars kann man davon ausgehen, dass Sie keinen blassen Schimmer haben was in so einer Situation auf der Piste alles alles passieren kann. (siehe Pinturault, 2-facher Medaillengewinner, RS Bestzeit im 1. Lauf, im 2. Lauf ausgescchieden, Schwarz, Goldmedaillengewinner, SL im 2. Lauf ausgeschieden, Meillard, 2-facher Medaillengewinner, SL im 1. Lauf ausgeschieden). Zuerst überlegen dann kommentieren.
  • Kommentar von Erich Singer  (Mairegen)
    Jetzt mal an alle chronischen Nörgler, Stänkerer und Besserwisser: Fakt ist dass das Swissteam mit 9x Edelmetall aus Cortina abreist. Ob Frauen oder Männer mehr dazu beigetragen haben ist unwichtig und deshalb jetzt die Teams gegen einander auszuspielen zu wollen ist unfair. es war ja auch schon umgekehrt. Die Betreuer werden sicher einiges näher anschauen und Schlüsse daraus ziehen, dafür braucht es die obengenannten nicht!
    Eine rundum erfolgreiche WM für die Schweiz!! Punkt! Danke Swissteam!