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Schladming 2013 1. Gold für Österreich - Schweiz früh out

Marcel Hirscher hat Österreich zur 1. WM-Goldmedaille in Schladming geführt. Das ÖSV-Team schlug beim Teamevent im Final Schweden deutlich. Die Schweiz schied schon im Achtelfinal aus.

Auf dem knapp 20 Fahrsekunden und Riesenslalom-ähnlichen Kurs setzten sich Marcel Hirscher, Philipp Schörghofer, Nicole Hosp und Michaela Kirchgasser im Final mit 4:0 gegen Schweden durch. Deutschland gewann Bronze durch einen hauchdünnen Sieg über Kanada.

Hirschers Machtdemonstration

Überragende Figur im österreichischen Siegerteam war Hirscher, der mit 18,90 Sekunden die absolute Tagesbestzeit fuhr und seine 3 Läufe souverän gewann. Die Österreicher, die in der 1. Runde ein Freilos genossen, siegten in 11 von 12 Läufen. Nur die im Viertelfinal eingesetzte Carmen Thalmann unterlag ihrer slowenischen Kontrahentin Anna Drev.

Schweiz in 1. Runde out

Die junge Schweizer Equipe kam nicht über die Achtelfinals hinaus. Gegen Kanada unterlag das Swiss-Ski-Quartett mit 1:3. Wendy Holdener sorgte gegen Marie-Michèle Gagnon zwar für das 1:0. Danach setzten sich aber jeweils die Kanadier durch.

Kopp knapp geschlagen

Michael Janyk schlug zunächst Markus Vogel. Der Nidwaldner rutschte auf dem Innenski weg. «Ich fuhr die Kurve nicht ganz fertig und war dann zu direkt im nächsten Tor. Wenn man nicht rund ist, geschehen solch dumme Dinge», zeigte sich Vogel selbstkritisch.

Die überraschend aufgebotene C-Kader-Fahrerin Rahel Kopp musste sich trotz guter Leistung Erin Mielzynski geschlagen geben. «Leider hat es nicht ganz gereicht. Aber es war genial, dass ich hier fahren durfte. Ich habe meine Fahrt genossen», sagte die 18-Jährige.

Caviezel schafft Wende nicht

Gino Caviezel, der die Schweiz noch in die nächste Runde hätte retten können, unterlag Philip Brown knapp. «Ich bin nicht ganz zufrieden. Ich beging zwei kleine Fehler. Auf einem derart kurzen Kurs verträgt es das nicht.»

Final

Österreich s. Schweden

Kleiner Final

Deutschland s. Kanada

Halbfinals

Österreich s. Deutschland
Schweden s. Kanada

Viertelfinals

Österreich s. Slowenien
Deutschland s. Frankreich
Schweden s. USA
Kanada s. Tschechien

Achtelfinals

Schweiz u. Kanada
Wendy Holdener s. Marie-Michèle Gagnon (+0,40)
Markus Vogel (out) u. Michael Janyk
Rahel Kopp (+0,23) u. Erin Mielzynski
Gino Caviezel (+0,15) u. Philip Brown
Slowenien s. Norwegen
Deutschland s. Kroatien
Frankreich s. Slowakei
USA s. Liechtenstein
Schweden s. Finnland
Tschechien s. Italien

13 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Casutt, Vaduz
    Ich glaube, das Problem sind weder die Berichterstattung des ORF, noch die Regeln der FIS. Es ist mehr als offensichtlich, dass die "Ski-Nation" Schweiz der Konkurrenz hinterher hinkt - insbesondere unseren Nachbarn aus Österreich. Seit rund einem "Vierteljahrhundert" konnte sich die Schweiz nicht mehr an die Spitze der Nationenwertung setzen - es fehlt an der sportlichen Breite und in gewissen Disziplinen besitzen wir nicht einen einzigen konkurrenzfähigen Athleten! Wurde dies je analysiert?
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    1. Antwort von Christian Casutt, Vaduz
      Ich muss vielleicht ergänzen, dass in meiner abschliessenden Frage nach einer "Analyse" des Problems ein wenig Sarkasmus mitspielt. Obwohl ich als Laie wahrscheinlich kaum in der Lage bin, die komplexen ursächlichen Zusammenhänge zu verstehen (...), die zu der heutigen Lage rund um den Schweizer Skisport geführt haben, wird mir dennoch der Eindruck vermittelt, dass die Führung von SwissSki kaum in der Lage ist, durch grundsätzliche Veränderungen das vorhandene "Strukturproblem" zu lösen....
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  • Kommentar von anti hirscher, Zum Glück nicht Österreich
    Das ORF hat eine Regie zum kotzen. Da sind ja die Tschechen in Nove Mesto beim Biathlon besser. Und unfair sind die österreicherischen Reporter und Kommentatoren auch. Im Team-Event musste immer der Gegner von Österreich zuerst die Fahrer aufstellen, und Österreich konnte reagieren. Und Hirscher hatte keinen Mut um gegen Neureuther zu fahren. Er hatte Angst das er verliert.
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    1. Antwort von F.Keller, St.Gallen
      Entschuldigung, aber was du schreibst ist totaler Blödsinn. 1. Wieso ist die Regie "zum kotzen?" Versteh ich nicht. 2. Das sind die Regeln beim Teamevent, die besser gesetzte Mannschaft darf auf das Aufgebot reagieren. 3. Entscheiden die Trainer wer gegen wen fährt und nicht die Fahrer selbst
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  • Kommentar von rainer, Ittenthal
    Da will die Schweiz möglichst viele Medaillen holen und hoffen auf den Team-Event und was machen Sie? Sie kommen mit B- und C-Kader Fahrern. Oesterreich fahrt mit Hirschler und Co. Da sieht man welchen Stellenwert unsere Skioberhäupter dieser WM geben. Aber eben Russi und Zurbriggen haben es schon immer gesagt. In der Juniorenförderung haben unsere oberen Bosse schon lange versagt. Statt mit dem Geld die Jungen zu unterstützen kassieren die oberen Bosse da grosse Geld ab.
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