Innerhofer: «Alles oder nichts»

Christof Innerhofer zählt in den Speed-Disziplinen zu den Favoriten. Obwohl von einer Grippe geschwächt und vom Pistenzustand in Schladming nicht sonderlich angetan, verspricht der italienische Titelverteidiger den totalen Angriff.

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Ski-WM: 3 Fragen an...Christof Innerhofer

0:38 min, vom 5.2.2013

Christof Innerhofer gehört zum engsten Favoritenkreis für die Speed-Disziplinen an der WM in Schladming. Der 28-jährige Südtiroler siegte in den Abfahrten von Beaver Creek und Wengen, hinzu kam Rang 3 im Kitzbüheler Super-G.

Nach dem Hangfahren bei nebligen Bedingungen am Dienstag zeigte sich der Titelverteidiger im Super-G wenig euphorisch: «Die Piste ist in keinem super Zustand. Das Gefühl war eher schlecht.» Für den Renntag erwartet er auch angesichts der Wetterbedingungen keine Besserung.

Ein Traum, kein Ziel

Von Erwartungsdruck ist bei Innerhofer nichts zu spüren. Er habe in dieser Saison schon sehr schöne Erfolge gefeiert und «eine Goldmedaille habe ich schon zuhause. Alles was noch kommt, ist eher ein Traum denn ein Ziel. Deshalb lautet meine Devise 'alles oder nichts'».

Gegenüber der italienischen Zeitung La Stampa liess Innerhofer zudem verlauten, dass er letzte Woche an einer Grippe litt, die er in Kitzbühel aufgelesen habe. «Doch die Form stimmt und die Piste liegt mir eigentlich.» Wie wahr: Im letzten März gewann er in Schladming beim Weltcup-Final den Super-G.

TV-Hinweis

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