Ligety mit 3. WM-Gold - Caviezel bester Schweizer

Ted Ligety hat den WM-Riesenslalom in Schladming in beeindruckender Manier gewonnen und damit das 3. WM-Gold geholt. Der US-Amerikaner verwies Marcel Hirscher (Ö) und Manfred Mölgg (It) auf die weiteren Plätze. Gino Caviezel ist als 15. der einzige Schweizer im Schlussklassement.

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Riesenslalom Männer («Schladming aktuell»)

4:49 min, vom 15.2.2013

Ted Ligety ist definitiv der Überflieger dieser Weltmeisterschaften. Nach den Siegen im Super-G und in der Super-Kombination gewann der 28-Jährige im Riesenslalom bereits die 3. Goldmedaille. Der Mann aus Salt Lake City liess der Konkurrenz in seiner Paradedisziplin nicht den Hauch einer Chance.

«Diese Weltmeisterschaften waren bislang einfach fantastisch für mich, es ist ein tolles Gefühl», freute sich Ligety. «Ich bin glücklich, dass es so perfekt aufgegangen ist.»

Marcel Hirscher mit 2. Medaille

Ted Ligety holt sich im Riesenslalom die 3. Goldmedaille bei dieser WM.

Bildlegende: Nicht zu schlagen Ted Ligety holt sich im Riesenslalom die 3. Goldmedaille bei dieser WM. Reuters

Auch Lokalmatador Marcel Hirscher konnte nicht mit dem 15-fachen Weltcupsieger mithalten. Die österreichische Goldhoffnung musste sich am Ende mit Platz 2 begnügen. Es war nach Gold im Team-Wettkampf das 2. Edelmetall für Hirscher bei seiner Heim-WM. Bronze sicherte sich der Italiener Manfred Mölgg.

Tolles Debüt von Gino Caviezel

Nur eine Nebenrolle spielten die Schweizer. Es war bezeichnenderweise der 20-jährige WM-Debütant Gino Caviezel, der für einen Lichtblick sorgte. Der Bündner feierte dank achtbester Laufzeit im 2. Durchgang mit Platz 15 eine gelungene Premiere und war damit der einzige Schweizer im Schlussklassement.

Défago out - Janka nicht am Start

Bei den Arrivierten setzte sich der Negativtrend der letzten Monate auch in Schladming fort. Didier Défago schied im 2. Lauf nach einer fehlerhaften Fahrt und einem grossen Rückstand nach der 2. Zwischenzeit aus, Marc Berthod widerfuhr selbiges bereits im 1. Lauf.

Carlo Janka trat zum 2. Durchgang erst gar nicht mehr an, nachdem er am Morgen als 27. bereits über 4 Sekunden verloren hatte. Noch vor 4 Jahren war der Obersaxer bei der WM in Val d'Isère der gefeierte Held im Riesenslalom.