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Schladming 2013 Ligety vs. Hirscher: Duell der Überflieger

Der WM-Riesenslalom bei den Männern verspricht Hochspannung pur. Im Fokus steht das grosse Duell zwischen Saisondominator Ted Ligety und dem Herausforderer Marcel Hirscher. Die Schweizer haben bescheidene Ziele.

Legende: Video «Ski_WM: Das Duell Ligety - Hirscher» abspielen. Laufzeit 1:48 Minuten.
Vom 14.02.2013.

Ted Ligety kann in Schladming Grosses vollbringen. Nach seinen 2 Gold-Fahrten im Super-G und in der Super-Kombination greift der Amerikaner nach dem 3. Titel in Österreich: Zuletzt dominierte Jean-Claude Killy vor 45 Jahren eine WM dermassen. Killy gewann damals sogar 4 Titel.

Der 28-jährige Ligety dominierte die Disziplin Riesenslalom in diesem Winter nach Belieben. Von 5 Rennen setzte er sich 4 Mal durch - und deklassierte die gesamte Konkurrenz. Bei seinen Siegen betrug der Vorsprung auf die Zweitklassierten im Schnitt 1,92 (!) Sekunden.

Alles oder nichts bei Hirscher

Wer kann Ligety beim Vorhaben Titelverteidigung stoppen? Eigentlich nur Marcel Hirscher, geht es nach den Experten und der Ski-Nation Österreich. Nach seinem beeindruckenden Auftritt im Team-Wettbewerb gibt es für Hirscher nur eine Devise: «Ich werde angreifen, was das Zeug hält und jedes Risiko eingehen.»

Die Favoriten-Rolle schieben sich die beiden Stars gegenseitig zu. «Ligety ist der perfekte Riesenslalom-Fahrer und seit 5 Jahren das Mass aller Dinge», so Hirscher vor dem grossen Duell. Doch Ligety warnt: «Hirscher ist der Superstar dieser WM. Er macht mir im Riesenslalom Angst. Er ist der erste Anwärter auf Gold.»

Bescheidene Schweizer Ambitionen

Nichts mit den vorderen Plätzen zu tun haben dürfte das Schweizer Quartett. Bei Marc Berthod, Gino Caviezel, Didier Défago und Carlo Janka sind die Ambitionen nach einer schwachen Riesenslalom-Saison tiefer angesetzt. Ein 5. Rang von Défago beim Aufkakt in Sölden und der überraschende 11. Platz von Caviezel in Adelboden waren die «Highlights» aus Schweizer Sicht.

Janka will «das Beste herausholen und Punkte für die Startliste» sammeln. Mit der Erkenntnis, dass «alle bei Null starten werden», geht Berthod ins Rennen. Und Team-Routinier Défago befürchtet, dass es schwierig sein werde, ganz vorne mitzumischen.  Und er verkündet: «Es wird vielleicht mein letztes WM-Rennen sein.»

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