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Schladming 2013 Nach Kitzbühel-Stürzen: FIS markiert gefährliche Stellen

Die FIS reagiert auf die schweren Stürze bei der Hahnenkamm-Abfahrt. Beim Rennen nächstes Wochenende in Garmisch wird bei Kompressionen der tiefste Punkt mit einer anderen Farbe markiert, kündigte Renndirektor Hannes Trinkl an.

Bildvergleich

Regler nach links verschieben Regler nach rechts verschieben
Legende: Hätte die Kompression nach der Hausbergkante so markiert werden können?

Er werde vor dem Rennen «mit allen Läufern reden. Nicht nur mit den Guten, sondern auch mit den Jungen», sagte Trinkl in der TV-Sendung Sport und Talk aus dem Hangar-7. Er sei «dankbar für jede Kritik, denn nur so können wir unser Produkt besser machen», sagte Trinkl weiter.

In Kitzbühel waren am letzten Wochenende die Top-Fahrer Aksel Svindal (No), Hannes Reichelt (Ö) und Georg Streitberger (Ö) in der Kompression nach der Hausbergkante abgehoben worden und schwer gestürzt.

Bessere Beleuchtung?

Der Österreicher Fritz Strobl, wie Trinkl ein ehemaliger Spitzenfahrer, brachte eine «mobile Beleuchtung für die Schlüsselstellen» ins Gespräch. «Bei dem Aufwand, der betrieben wird, kann es daran nicht scheitern. Und vielleicht sollte es eine aussenstehende Person, die sich die Stürze in Zeitlupe anschauen kann, als Entscheidungshelfer geben», sagte der 43-Jährige.

Was meinen Sie? Genügt diese 1. Massnahme der FIS? Was sollte unternommen werden? Diskutieren Sie via Kommentarspalte mit.

Legende: Video Fatale Hausbergkante: Streitberger, Reichelt und Svindal stürzen abspielen. Laufzeit 0:37 Minuten.
Vom 23.01.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive 23.1.16, 11:20 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Yasmin Gross, Zürich
    Ich verstehe das Konzept nicht. Wenn da eine Linie von links nach rechts führt, dann fährt doch der eine immer noch weiter links und der andere weiter rechts und es hängt weiterhin alles davon ab, wie ernst einer die gesammelten Informationen bei der Besichtigung nimmt. Man müsste dann eher ein Warndreick (hier links im Bild) in den Schnee sprayen: "Hier durchfahren verboten!" (Auf eigene Gefahr machen sie ja eh schon)
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  • Kommentar von fabian.meier, zuerich
    kompressionen bei der stelle, wo der schwung angesetzt werden sollte, minimieren oder ganz klar markieren (rote farbe). die 3gestürzten fahrer wählten alle dieselbe linie, die ch-fahrer jedoch eine andere. zwar sollte nicht eine optimallinie markiert werden, aber als "hilfe" sollte es reichen
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    1. Antwort von Yasmin Gross, Zürich
      Die Fahrer haben nicht umsonst mehrere Trainings auf einer Piste und dazu noch eine Besichtigung am Renntag. Gisin hatte bewusst die innere Linie gewählt, weil er erkannte, dass die Kompression aussen stärker ist und es dort mehr Schläge gibt. Könnte man auch von den zwei stärksten Abfahrern Svindal und Reichelt erwarten, oder? Insbesondere wenn die Sicht mangelhaft ist und schon Scheiber und Streitberger auf dieser Linie abgeflogen sind. Wohl auch Informationspflicht durch die Trainer.
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  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    Macht doch eine Tempo 30 Zone. Es rast jeder freiwillig da runter. Alt werden in der Regel die Menschen welche sorge zu ihrem Körper tragen.
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