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Ski alpin allgemein Corinne Suter: «Das Rennen wie ein Training angehen»

Die Skifahrerinnen nehmen am Wochenende in Lake Louise den Speedauftakt in Angriff. Corinne Suter und Jasmine Flury sind trotz Fragezeichen guter Dinge.

Die Absage des zweiten Abfahrtstrainings in Lake Louise wegen schlechter Pistenverhältnisse war so gar nicht nach dem Gusto der Schweizerinnen. Für zwei Swiss-Ski-Athletinnen wog die verpasste Gelegenheit besonders schwer:

  • Für Jasmine Flury ist es die Premiere in Lake Louise. Sie kennt die Strecke im kanadischen Banff einzig aus dem ersten Trainingslauf vom Dienstag.
  • Corinne Suters Vorbereitung lief nicht wie gewünscht. Ein Bänderriss im linken Daumen verkomplizierte ihren Start in die Saison.

Zeitweise hatte Suter nur ohne Skistöcke trainieren können. Die Vorfreude der 23-Jährigen ist dennoch ungetrübt: «Ich bin sehr froh, dass es endlich losgeht. Wir haben das Beste aus der Vorbereitung herausgeholt.» Der Daumen stört sie mittlerweile nicht mehr, zur Sicherheit wird er durch einen Schoner am Handschuh fixiert.

Suters Mental-Rezept

Wie sieht es mit der anderen, der mentalen «Baustelle» aus? In der vergangenen Saison brillierte Suter oft im Training, konnte dies im Rennen aber nicht umsetzen. «Ich versuche, das Rennen einfach gleich wie die Trainingsläufe anzugehen», lautet ihr Rezept. Ob Suter auf dem Level der letzten Saison ist, wo sie in Lake Louise das Podest als 4. denkbar knapp verpasste, weiss die Schweizer Abfahrtsmeisterin nicht. Dennoch geht sie mit einem «guten Gefühl» ins Rennen.

Eine coole Piste mit super Unterlage.
Autor: Jasmine Flury

Flury, in der Vorsaison dreimal unter den Top Ten, blickt vorsichtig auf das Speed-Wochenende: «Hier haben die erfahreneren Athletinnen schon einen Vorteil», ist sich die Davoserin bewusst. Dank guter Vorbereitung stürzt sich die 24-Jährige dennoch mit einem guten Gefühl in das Abenteuer. «Eine coole Piste mit super Unterlage» beschreibt Flury die Strecke. Der Speed-Auftakt kann kommen – auch für sie.