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Ski alpin allgemein Gut in Schlagdistanz mit Vonn

Im 2. Training zur Abfahrt in Val d'Isère hat Lindsey Vonn die Bestzeit aufgestellt. Lara Gut (+0,32) konnte als Einzige mit der Amerikanerin mithalten. Die Schweizer Männer überzeugten nicht.

Lara Gut im Zielraum
Legende: Lara Gut fühlt sich wohl in Val d'Isère. EQ Images

Lara Gut kommt mit der Strecke in Val d'Isere immer besser zurecht. Nach dem 9. Rang am Vortag stellte sie im 2. Training zur Abfahrt vom Samstag (10:30 Uhr) die zweitschnellste Zeit auf (+0,32). Gut musste sich einzig Dominatorin Lindsey Vonn geschlagen geben. Tina Weirather wurde mit einem Rückstand von bereits 0,89 Sekunden Dritte.

Fabienne Suter, die im 1. Training Fünfte wurde, verlor 1,63 Sekunden auf Vonn und klassierte sich auf dem 7. Rang. Mirena Küng und Corinne Suter, die am Mittwoch mit den Rängen 6 und 7 glänzten, fuhren auf die Plätze 25 und 12.

Legende: Video «Svindal: «Diese Abfahrt ist schwierig zu gewinnen»» abspielen. Laufzeit 1:22 Minuten.
Vom 17.12.2015.

Männer: Keine Schweizer Spitzenplätze

Auch im 2. Training zur Abfahrt in Gröden (Samstag, 12:15 Uhr) konnten die Schweizer nicht mit den Schnellsten mithalten. Marc Gisin (+1,43) erreichte als einziger Swiss-Ski-Athlet die Top 20. Die Bestzeit fuhr Aksel Svindal. Der Norweger bewältigte die Saslong 0,24 Sekunden schneller als Landsmann Kjetil Jansrud. «Gröden-Spezialist» Steven Nyman klassierte sich auf Platz 3 (+0,26).

Abfahrt Frauen, Val d'Isère: Resultate 2. Training

1. Lindsey Vonn (USA) 1:44,32. 2. Lara Gut (Sz) 0,32 zurück. 3. Tina Weirather (Lie) 0,89.
4. Viktoria Rebensburg (De) 1,07. 5. Nicole Schmidhofer (Ö) 1,35. 6. Tamara Tippler (Ö) 1,62. 7. Fabienne Suter (Sz) 1,63. 8. Cornelia Hütter (Ö) 1,67. 9. Elena Fanchini (It) 1,69. 10. Alice McKennis (USA) 1,71.
Ferner: 12. Corinne Suter 1,95. 25. Mirena Küng 2,68. 30. Denise Feierabend 2,86. 33. Joana Hählen 2,89. 49. Wendy Holdener 4,68. 55. Michelle Gisin 5,33.
Ausgeschieden: Priska Nufer.

Abfahrt Männer, Gröden: Resultate 2. Training

1. Aksel Lund Svindal (No) 1:57,09. 2. Kjetil Jansrud (No) 0,24 zurück. 3. Steven Nyman (USA) 0,26.
4. Travis Ganong (USA) 0,28. 5. Wiley Maple (USA) 0,45 (mit Torfehler). 6. Peter Fill (It) 0,47. 7. Guillermo Fayed (Fr) 0,48. 8. Johan Clarey (Fr) 0,49. 9. Jared Goldberg (USA) 0,50. 10. Matthias Mayer (Ö) 0,66.
Ferner: 12. Erik Guay (Ka) 0,78. 17. Dominik Paris (It) 1,05. 20. Marc Gisin (Sz) 1,43. 26. Ralph Weber (Sz) 1,65. 41. Niels Hintermann (Sz) 2,21. 45. Hannes Reichelt (Ö) 2,43. 48. Patrick Küng (Sz) 2,54. 49. Nils Mani (Sz) 2,71. 58. Fernando Schmed (Sz) 3,13. 67. Carlo Janka (Sz) 3,84. 71. Amaury Genoud (Sz) 6,52. 72. Gino Caviezel (Sz) 6,75.

5 Kommentare

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  • Kommentar von jasmina, abeida
    Ich bin mehr als überzeugt das die Schweiz wieder den Anschluss zur Spitze wird und wieder eine Grösse sein wird. es wurden einfach zu viele Fehler gemacht beispiel zu viele Trainer gewechselt. zu wenig im Nachwuchs gefördert. aus Fehler zu lernen und die nötige breite herzustellen benötigt Zeit viel Zeit da Swiss ski zu lange nicht gehandelt hat
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Swiss Ski Fahrer ist schon ein toller Beruf. Keine Konkurrenz im Team, keinen Druck von aussen, man kann bequem im eigenen Tempo zu Tale fahren, während die anderen Nationalteams sich quälen. Viel Spass beim freien Skifahren auf der Rennpiste.
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    1. Antwort von E. Schönbächler, thun
      In welchem Jahr hat Swiss Ski Sie eigentlich aus dem Kader geworfen?
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    2. Antwort von J. Gerster, thun
      In den letzten Jahren haben Sie wohl jeweils einen tiefen Winterschlaf gehabt. Nach kommen nun auch die Skifahrer zu Ihren wunderbar unterhaltsamen Aussagen. Merci Monsieur!
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    3. Antwort von E. Waeden, thun
      Nun, im Ski-Alpinen Sport sind gesammelte WC-Punkte ausschlaggebend für gute Startnummern. Durch eine "schlechte Saison", u. a. auch durch Unfälle, Krankheit in den Startnummern sofort weit nach hinten gespült, gilt es dann halt zuerst mal mehr auf Sicherheit für Punkte zu fahren. Scheidet man aus gibt es keine Punkte. Denke, für wertvolle Punkte mehr auf Sicherheit statt auf volles Risiko zu fahren ist deshalb nicht falsch & die richtige Strategie.
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