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Ski alpin allgemein Loïc Meillard zum zweiten Mal Junioren-Weltmeister

Der Unterwalliser Loïc Meillard hat an der Junioren-WM im schwedischen Are in der Alpinen Kombination Gold geholt. Nach 6 von 11 Medaillenentscheidungen verfügt Swiss-Ski damit bereits über einen vollständigen Medaillensatz.

Loïc Meillard.
Legende: Erfolgreicher Medaillensammler Loïc Meillard. Keystone

Nach dem Super-G hatte Loïc Meillard auf Platz 4 gelegen, nur 27 Hundertstel hinter dem führenden Amerikaner Sam Morse. Im Slalom aber sorgte der 20-Jährige für eine deutliche Differenz. «Es war zwar sehr warm und frühlingshaft, aber ich konnte trotzdem voll attackieren», freute sich Meillard.

Letztmals auf Junioren-Stufe

Dank seiner klaren Bestzeit siegte der Unterwalliser, der in dieser Saison letztmals auf Junioren-Stufe antreten darf, mit gut eineinhalb Sekunden Vorsprung auf den Amerikaner River Radamus. Insgesamt errang Meillard seine vierte Medaille an einer Junioren-WM. 2015 war er neben seinem Sieg in der Kombination Zweiter im Riesenslalom und Dritter im Super-G geworden.

Dritter wurde der Deutsche Georg Hegele, der sich um sieben Hundertstel vor dem viertplatzierten Nidwaldner Semyel Bissig setzte. In Are geht es am Sonntag weiter mit dem Riesenslalom der Frauen.

Das Schlussklassement: 1. Loïc Meillard (Sz), 2:05,14, 2. River Radamus (USA), +1,54, Georg Hegele (De), +1,59, Semyel Bissig (Sz), +1,66, ferner die weiteren Schweizer: 10. Lars Rösti (+2,32), 18. Marco Gämperle (+2,72), 20. Marco Fischbacher (+2,32)

Sechster Junioren-Weltmeister

Loïc Meillard ist der sechste Schweizer Junioren-Weltmeister in der Kombination. Seine Vorgänger - Bruno Kernen (1991), Daniel Albrecht (2003), Beat Feuz (2007), Sepp Gerber (2009) und Reto Schmidiger (2011) - tragen teils sehr prominente Namen.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Die Geschwister Meillard sind klar die Aufsteiger des Jahres und das nicht nur im Schweizer Team sondern auch International. Natürlich haben auch andere Nachwuchsfahrer dieses Jahr ein paar schöne Resultate gezeigt, doch besonders Melanie Meillard hat das in einer überraschend Konstanz gezeigt. Ich finde da haben wir 2 Diamanten. Nur noch Verletzungsfrei bleiben, dann haben wir Goldene Zeiten vor uns. Ich bin Überzeugt das wir in 2 Jahren wieder gegen Österreich um die NR. 1 kämpfen werden.
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    1. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Sie ändern Ihre Meinung ziemlich schnell. Zuerst sehen Sie die Schweiz in 2-3 Jahren wieder ganz vorne, danach sind sie plötzlich alle mental zu schwach.. Ich wäre nicht zu optimistisch, immer wieder gabs grosse Talente (84er Jahrgang (Albrecht, Berthod, Elmer), oder der 92er (Schmidiger und Murisier, die beide mit 19 in den Top 30 des Slaloms waren, caviezel). Es muss sehr viel zusammenpassen, damit die Karriere dann auch erfolgreich verläuft. Ich wünsche den Meillards natürlich nur das Beste.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Das Schweizer Sportler Mental etwas schwächer sind dabei bleibe ich. Melanie Meillard schätze ich als Mental stark ein. Wenn ich die Schweiz in 2-3 Jahren auf der höhe Österreichs sehe, dann deshalb weil wir mehr Spitzenfahrer und Fahrerinnen haben als auch schon. Österreich war zwar heute sehr zahlreich vertreten, doch die meisten sind technisch sehr schwach und waren nur dank den vielen Ausfällen im 2. Lauf. Wäre da nicht Hirscher, wären sie schon dieses Jahr hinter Italien.
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    3. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Im Moment sehe ich Österreich bei den Herren in den technischen Disziplinen vor der Schweiz, doch der Abstand war da auch schon grösser. In den Speed Disziplinen sehe ich den Schweizer Nachwuchs vorne. Bi den Damen ist es eher Umgekehrt. Wobei eine Entwicklung von einer Flury und C.Suter noch schwer abzuschätzen ist, Hählen und Nufer werden nie über Punktesammler hinausgehen.
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  • Kommentar von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
    Sehr stark, gratulation! Hoffentlich kann er diese Leistung auch in Slalom und Riesenslalom zeigen. Dann hätte er auch nochmals 2 Startplätze fürs Weltcupfinale, um weitere Weltcuppunkte zu sammeln. Er könnte sich im Riesen die Top30 Startnummer absichern und im Slalom näher drankommen.
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