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Kein Super-G, dafür Shortraces – der «neue» Weltcup?
Aus Sport-Clip vom 30.03.2021.
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Marc Berthods «Vision» Könnte so der Ski-Weltcup der Zukunft aussehen?

Wie könnte man den Skirennsport noch attraktiver machen? SRF-Experte Marc Berthod präsentiert seinen Vorschlag.

Das Debakel bei den Parallelrennen an der WM in Cortina d'Ampezzo hat einmal mehr gezeigt: Der internationale Skiverband FIS muss über die Bücher. Welche Disziplinen soll es in Zukunft im alpinen Skisport geben? Und wie stark werden diese jeweils gewichtet?

SRF-Experte Marc Berthod hat sich seinerseits Gedanken gemacht und erklärt im Video oben, wie der Weltcup in Zukunft aussehen könnte. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Neu gibt es nur noch 3 Disziplinen (Abfahrt, Riesenslalom und Slalom), die klassischen Rennen mit 2 Durchgängen werden aber jeweils noch mit einem sogenannten Shortrace ergänzt. Der Super-G fällt gänzlich weg, der Teamevent bleibt im Programm.
  • Für den 2. Durchgang qualifizieren sich neu nur noch die besten 24 Athlet/innen und nicht wie bisher 30. Das macht den Skisport auch für internationale Fernsehstationen (wieder) interessanter.
  • Die «klassische Abfahrt» wird neu unterteilt: Die besten 24 Fahrer/innen in der Weltrangliste fahren in der A-Liga, der Rest in der B-Liga. Auf- und Abstiege innerhalb dieser Ligen machen diesen Modus zusätzlich spannend.

Wie das Ganze im Detail aussehen könnte und was es mit den sogenannten Shortraces auf sich hat, erfahren Sie im Video oben.

Was halten Sie von Berthods Vorschlag? Wo sehen Sie Chancen, wo könnte es Probleme geben? Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

SRF zwei, sportpanorama, 21.3.21, 19 Uhr;

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66 Kommentare

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  • Kommentar von Marlisa Schmid  (Marlisa)
    Originelle Ideen von Berthod! Damit würde das Bisherige komplett auf den Kopf gestellt. Ob die fis genügend flexibel ist, eine derart krasse Innovation umzusetzen, bleibt offen. An der WM hat sie mit der Weigerung, einer Programmumstellung die Speedrennen einfach sausen zu lassen, bewiesen, wie stur sie ist. Interessant wäre auch die Meinung der Athleten. Weniger gefällt, dass nun auch beim Skisport von Ligen die Rede sein soll. Es gibt ja heute schon verschiedene Kader.
  • Kommentar von Stefan Krebser  (Stefan Krebser)
    Super Ideen, weil es so langweilig nicht weiter gehen kann. Ich würde sogar noch weiter gehen: warum nicht einige Rennen wo RS, SG und Abfahrt in einem ausgetragen werden, eventuell auch mit einem Bremser drin, wenn nach einigen Abfahrstoren zum RS übergegangen wird um dann wieder wenn es zu SG-Toren geht zu beschleunigen. So muss auch taktisch gefahren werden. Die Skiwahl wäre auch interessant für solche Rennen. Das selbe könnte man auch zwischen RS und SL andenken!
    1. Antwort von Stefan Krebser  (Stefan Krebser)
      Beispiel Lauberhorn:
      Start - Hundschopf Super-G
      Hundschopf - Brüggli Abfahrt
      Brüggli bis Mitte Haneggschuss Riesenslalom
      Mitte Haneggschuss bis Ziel Abfahrt
  • Kommentar von Arianne Moser  (Arianne65)
    Verkürzen wir doch zuerst Fussball und Icehockey-Übertragungen auf 1 Stunde.
    In Short-Races sehe ich keine Attraktivität.
    Bei Parallelrennen den Maximalzuschlag bei Bedarf anpassen (>0.5 Sek).
    Super-G unbedingt behalten