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Nur Duelle mit zwei Läufen FIS plant Anpassung bei Parallelrennen

Das Alpin-Komitee der FIS beschloss an einer Online-Konferenz eine Modus-Anpassung bei den Parallelrennen.

Loïc Meillard überquert vor Thomas Tumler die Ziellinie
Legende: Unvergessen Der Doppelsieg von Loïc Meillard (links) und Thomas Tumler in Chamonix am 9. Februar 2020. Keystone

Vorausgesetzt, der Antrag wird vom Council abgesegnet, gibt es künftig keine Duelle mit nur einem Lauf mehr. Damit sich das Format nicht in die Länge zieht, qualifizieren sich nur noch 16 statt 32 Fahrer für die K.o.-Läufe.

Rennen werden fairer

Hintergrund der Anpassung ist die Erkenntnis, dass sich Abweichungen zwischen den Kursen aufgrund der Topografie nicht vermeiden lassen, auch wenn die Tore identisch ausgesteckt sind.

Beim Parallel-Riesenslalom der Frauen in Sestriere, wo ab den Achtelfinals nur ein Lauf stattfand, setzten sich in 17 von 20 Fällen die Athletinnen auf dem augenscheinlich schnelleren blauen Kurs durch. Mit der französischen Siegerin Clara Direz und der Österreicherin Elisa Mörzinger erreichten 2 krasse Aussenseiterinnen den Final.

An ihrem ursprünglichen Kalender will die FIS trotz Coronavirus festhalten. Um eine Strategie für die möglicherweise länger anhaltenden Reise- und Zuschauer-Einschränkungen zu entwickeln und faire Bedingungen für alle Athleten zu gewährleisten, richtete der Weltverband eine Taskforce ein.

Video
Aus dem Archiv: Der Doppelsieg von Meillard und Tumler
Aus Sport-Clip vom 09.02.2020.
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3 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Egger  (ursegger)
    Die FIS braucht einen Lern-Schub! Die AthletInnen sagen es; es ist unverzichtbar, jetzt auf sie zu hören: Ihr Terminkalender sei zu dicht; Burn-out-Symptome zeigen sich. Die Risiken, die sie eingehen müssen, um zu reüssieren - bspw. in der Abfahrt -, sind menschenverachtend. Braucht es noch viele Gysins oder Beltramettis? Sie möchten sich auch nicht mehr hergeben für Anlässe wie Parallelrennen, die reine Cash cows sind. Zuletzt: Denkt bei der FIS jemand an Klimaziele? CORONA könnte helfen!
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  • Kommentar von Fridolin Rolfö  (F.Rolfö)
    Dass man die Parallelrennen ganz streichen sollte, hat die FIS noch immer nicht kapiert. Zu grosse Verletzungsgefahr.
    Schauen wir mal, wie viele Fahrer nächste Saison diese Rennen boykottieren werden.
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    1. Antwort von Jonas Theo  (Jonas Theo)
      Bei den Parallel-Riesenslaloms haben Sie recht, die sind wirklich "Gugus", weil die Verletzungsgefahr zu hoch ist. Die City Events (Parallel-Slaloms) fand ich hingegen sehr spannend und die Verletzungsgefahr ist da nicht wesentlich höher als bei Spezialslaloms. Diese Änderung finde ich sehr gut. Jetzt geht das Ganze zwar etwas länger, aber dafür ist es fair.
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