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Ski alpin allgemein Schweiz scheitert im Viertelfinal - Deutschland siegt

Die Schweizer Mannschaft ist im Teamevent beim Weltcupfinal auf der Lenzerheide bereits im Viertelfinal ausgeschieden. Den Sieg sicherte sich Schweiz-Gegner Deutschland, das im Final Schweden bezwang.

Der Wettkampf begann aus Schweizer Sicht denkbar schlecht. Michelle Gisin machte im oberen Teil einen groben Fehler und musste den 1. Punkt damit ihrer Gegnerin Lena Dürr zugestehen.

Reto Schmidiger lieferte sich anschliessend ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Felix Neureuther. Die beiden kamen zeitgleich ins Ziel und bekamen je einen Punkt gutgeschrieben. Weil Wendy Holdener danach ihren Lauf gegen Veronique Hronek gewann, keimte beim Schweizer Team noch einmal Hoffnung auf. Markus Vogel musste sich im entscheidenden Durchgang aber um 6 Hundertstel Fritz Dopfer geschlagen geben.

Holdener: «Habe noch eine Chance»

«Es ist schade, dass wir nicht nochmals fahren konnten. Es ist ein cooler Event und dazu noch in der Schweiz», gab Holdener nach dem Out zu Protokoll. Allzu lange wollte die junge Schweizerin aber nicht Trübsal blasen. «Ich habe morgen noch eine Chance», blickte Holdener bereits auf den Slalom vom Samstag voraus.

Deutschland gewinnt vor Schweden

Der Sieg in diesem Teamevent - der bei schönem Wetter ausgetragen wurde - ging  an Deutschland. Der Schweizer Gegner setzte sich mit 3:1 gegen Schweden durch. Den 3. Platz sicherte sich Italien, das gegen Österreich ebenfalls mit 3:1 gewann.

Resultate Teamevent:

Final: Deutschland-Schweden 3:1. kleiner Final: Italien-Österreich 3:1.
Halbfinals: Deutschland-Österreich 3:1, Schweden-Itailen 3:1.
Viertelfinals: Deutschland-Schweiz 3:2, Österreich (Freilos), Italien-Slowenien 2:2 (Italien dank besserer Zeit), Schweden-Frankreich 2:2 (Schweden dank besserer Zeit).

11 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    An If in Z.: Sie meinen wohl Schmidiger und nicht Vogel, so habe zumindest ich kein Interview mit Vogel gesehen und gehört. Aber auch ich sehe es so wie Sie und der Stefan aus Unterschächen: Es ist auch bei den Schweizern ein Aufwärtstrend zu erkennen, sie waren im Jahr 2007 bei der WM ja schon einmal Dritte. Sie sind gestern nur ganz knapp gescheitert, ein nächstes Mal könnte es schon bis zum Final reichen. Man merkt es den Jungen deutlich an, dass sie den Teamevent gern fahren.
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    1. Antwort von If, Z
      @J.S....nein, meinte schon M.Vogel! Es war aber in einem Interwiev einen Tag zuvor und nicht nach dem Team-Event. :-)
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Natürlich ist es schade, dass dieser Teamevent an Stelle der abgesagten Abfahrten oder Super-G durchgeführt wurde. Doch die Leute hatten ihren Plausch, und zudem geht es auch darum, was im ARD gesagt wurde: Je mehr Teamevents seriös durchgeführt werden, desto grösser wird die Chance, dass auch diese Disziplin olympisch wird. Der erste Antrag der FIS ist beim IOK gescheitert, aber der zweite ist bereits geplant. Dafür braucht es aber immer mehr Zustimmung auch unter den Athleten.
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  • Kommentar von enpassant, thun
    Es bleibt ein Geheimnis der Schweizer Delegation warum Vogel eingesetzt wurde, der seit längerer Zeit völlig ausser Form ist. Gini war zuletzt stärker. Wendy Holdener hat wieder eine gute Leistung gezeigt, Schmidiger hat sich toll geschlagen und Gisin ist (noch) sehr inkonstant. Die Schweiz sollte eigentlich mit Deutschland mehr als mithalten können, hoffentlich werden's die Jungen mal richten.
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    1. Antwort von Stefan, Unterschächen
      Da kann ich nur sagen das dieser Pasand überhaupt keine Ahnung hat wenn er solch einen Schmaren schreibt den die Schweizer haben sich sehr gut geschlagen war doch Deudschland über den ganzen Winter um einiges stärker als wir Schweizer
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    2. Antwort von If, Z
      Das Interwiev mit Vogel gesehen, zeigte auf, dass Negativkritik von den Athleten durchaus "registriert" wird! Für ihn noch neu, er erst einmal u.a zusätzlich auch damit klar kommen muss! Diese Kritiken u.a eben auch sehr demotivierend sind! Fazit: Nicht nur die Tagesform, Können, Talent und der Wille zum Sieg "tragen" zu guten Leistungen unserer Athleten bei! Mich freute, als er sich im Anschluss für die Unterstützung bedankte! Also:" Hopp ihr Schweizer! Ich glaub' an euch!
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    3. Antwort von If, Z
      Forts.: Man(n) sollte nicht NUR den Sportler, sondern auch den Menschen, der "hinter" dem Sportler steht sehen! Das Einmaleins der Zwischenmenschlichkeit! Ein sehr kluger Mensch sagte einmal über diejenigen, welche konstant angefeindet werden:" Nur Menschen, die gut sind, indem WAS sie tun werden gemobbt!":-) Entschuldigt aber nicht respektloses Verhalten & übelste Beleidungen! Kritik, solange sie Hand und Fuss hat darf sein. Aber bitte dabei immer sachlich & fachlich bleiben!
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