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Ski alpin allgemein Shiffrin gewinnt auch Parallel-Slalom – Holdener Fünfte

Mikaela Shiffrin ist weiter nicht zu bremsen: Die Amerikanerin gewinnt den Parallel-Slalom von Courchevel. Wendy Holdener wird Fünfte.

Legende: Video Shiffrin holt den zweiten Sieg in Courchevel abspielen. Laufzeit 03:38 Minuten.
Aus sportaktuell vom 20.12.2017.

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA)
  • 2. Petra Vlhova (Slowakei)
  • 3. Irene Curtoni (It)
Legende: Video Final Shiffrin - Vlhova abspielen. Laufzeit 00:53 Minuten.
Aus sportlive vom 20.12.2017.

Mikaela Shiffrin ist weiter nicht zu bremsen. Die Amerikanerin doppelte in Courchevel nach ihrem Sieg im Riesenslalom vom Dienstag nach und gewann auch den Parallel-Slalom vom Mittwoch. Es ist der 35. Weltcup-Sieg von Shiffrin, der vierte in der aktuellen Saison.

Shiffrin wurde erst im Final richtig gefordert. Im Duell mit Petra Vlhova, der Nummer 2 der Slalom-Weltrangliste, setzte sich Shiffrin mit dem winzigen Vorsprung von vier Hundertsteln durch. Im kleinen Final setzte sich die Italienerin Irene Curtoni gegen die Norwegerin Maren Skjoeld durch.

Die Schweizerinnen

  • 5.: Wendy Holdener
  • 8.: Denise Feierabend
  • out im Achtelfinal: Mélanie Meillard

Wendy Holdener, eine Spezialistin für Parallel-Rennen, blieb in den beiden ersten Runden ungefährdet. In den Viertelfinals scheiterte die Zentralschweizerin dann nach einem fehlerhaften Lauf aber an Skjoeld. Es sollte die einzige Niederlage für die Schweizerin bleiben.

Legende: Video Das Out von Wendy Holdener abspielen. Laufzeit 00:58 Minuten.
Aus sportlive vom 20.12.2017.

In den Klassierungsrennen schlug Holdener erst Teamkollegin Denise Feierabend und war im Anschluss im Kampf um Rang 5 genau gleich schnell wie Ricarda Haaser. Damit beendete Holdener den Wettkampf auf Rang 5. Für Feierabend hatte in den Viertelfinals davor Finalistin Vlhova Endstation bedeutet.

Mélanie Meillard war die schnellste Schweizerin in der Qualifikation und gewann in der 1. Runde gegen Mina Holtmann aus Norwegen souverän. In den Achtelfinals bedeutete Haaser in einem engen Duell dann Endstation. Bereits in der Quali am Nachmittag gescheitert waren Michelle Gisin und Lara Gut.

Das weitere Programm

Das nächste Parallelrennen findet bereits am Neujahrstag in Oslo statt. Noch davor, in der Altjahreswoche, stehen für die Technikerinnen in Lienz ein Slalom und ein Riesenslalom auf dem Programm.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20.12.2017, 18:55 Uhr

15 Kommentare

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  • Kommentar von U.E. Romer (romeru)
    Der Trend zu mehr Parallelrennen betrachte ich mit Skepsis. Für den Fernsehzuschauer ist es ein Rückschritt. Der 15-Sekundenlauf mag zwar für die Rennläufer interessant sein, für die Zuschauer ist er langweilig. Sie werden abwandern - ebenso die Sponsoren.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Und wenn die Kombi jetzt aus dem Programm gestrichen werden will & an ihrer Stelle dann eben diese RS Parallelrennen ausgetragen werden wollen, ist es noch mehr zum Nachteil der Speedfahrer/Innen. Schon jetzt werden mehr Rennen für die Techniker/Innen ausgetragen. Mir gefallen zwar die Parallelrennen, aber nicht als Ersatz für die Kombi. Und auffallend in diesem Jahr war, dass keine Speedfahrer daran teilgenommen haben. Der Gesamt WC wird dadurch noch mehr zur Farce & kann abgeschafft werden.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Und was mir nicht gefällt ist, was hat ein Sprung in einem Slalom zu tun? RS Ja aber Slalom? Besonders bei solch flachen Hängen ist damit das Verletzungspotential grösser! Parallelslalom sollte man am Schluss des Jahre machen für die Besten, wo sie als Lohn sich Preis Gelder Einheimischen könnten, ausserhalb des WC!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Wir dürfen mit Freude feststellen, das wir im Bereich Taktik und Unikompetenz, wohl bei den Damen das beste Trainerteam haben, SO viele Fehlentscheidungen wie dieses Team in den letzten 2 Tagen zu Verantworten hat ist Unerreicht! das konnten die Fahrerinnen mit Ihrem Talent etwas Wettmachen. Sie könnten da was von Shiffrin und Ihrem Team viel lernen, den die ist nicht nur Skitechnisch den anderen Überlegen
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Sorry es sollte natürlich Inkompetenz heissen.
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    2. Antwort von Peter Zurbuchen (drpesche)
      Ich kann weder im Bericht noch in den Videos ein Anzeichen dafür finden, dass irgendwelche falsche Entscheide getroffen worden sind. Können Sie das konkretisieren?
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    3. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Wo soll im Bereich Taktik beim CH-Trainerteam die Inkompetenz sein? Sowie im Bezug zu Mikaela Shiffrin und ihrem Team?
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    4. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Herr Zurbuchen & Ruf. Erster Fehlentscheidung; D.Gisin, man liess sie im RD Starten, wo sie unsicher und Kraftlos den Hang Hinabrutschte, statt mal Kraft sammeln für den Parallelslalom, wo man einfacher Punkte erreichen kann. Schifferin lässt auch mal ein Rennen aus! Heute durften die Besserklassierte des WC die Piste auswählen, da schafften es die Schweizer als einzige sich 2 mal für die offensichtliche langsamere Blaue Piste sich zu entscheiden, prompt schieden die Beiden sehr knapp aus.
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    5. Antwort von René Ruf (RenéR)
      @Daniele Gisin im GS & PSL war keine Fehlentscheidung. Val d'Isère ursprünglich mit Trainings, 4 Einsätze in 4 Tagen. Letztendlich, 4 Einsätze in 5 Tagen, wobei die Parallel-Quali nur rund 27Sek. dauerte. Weekend mit GS&SL sind es 4 Einsätze in 2Tagen! Leichte WC-Punkte im PSL, für Gisin weniger gewichtig, weder punkto Gesamt- noch SL-Wertung. Für die Startlisten gewinnt man im PSL keine Punkte! Hingegen erreicht Gisin im GS nur wenige WC-Punkte, bekommt die Schweiz zusätzlich einen Startplatz!!
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    6. Antwort von René Ruf (RenéR)
      @Daniele Welche 2 Schweizerinnen mit Pistenwahl schieden auf der blauen Piste aus? Bei Wendy war's die Rote. Feierabend die Blaue, aber sie konnte nicht auswählen. Bleibt Meillard auf der Blauen, aber sie schied sehr knapp aus. Im Damen-Zirkus gilt der CH-Cheftrainer als einer der fähigsten und kompetentesten überhaupt. Sein Leistungsausweis, sowie des Trainerteams, ist in den letzten Jahren ausgezeichnet. Nicht nur Erfolge, auch Aufbauarbeit & Weiterentwicklung.
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    7. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Aha, und Shiffrin meinte, dieser Schnee wäre für Touristen gut & deswegen für ihr Training rasch in den Norden gedüst ist, sollen es ihr die Schweizerinnen & ihre Betreuer/Trainer nachmachen? Tatsache ist doch, dass Shiffrin, sowohl auch Hirscher mit dem Rechenschieber unterwegs sind. Da wo sie gute Punkte holen können, fahren sie, dort wo nicht, fahren sie nicht. Persönlich finde das unsportlich gegenüber Mitkonkurrenten.
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    8. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Sie haben vergessen das Feierabend gegen Truppe verloren hatte und da die blaue Linie gewählt hat! Wurde auch von den Kommentatoren angesprochen. Was Gisin anbelangt bin ich nicht gleicher Meinung. 2 Rennen und nichts gewonnen, ausser viel Kraft verloren, bei einer noch sehr langen Saision
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    9. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Gisin hat zwar bei den beiden letzten Rennen nicht viel gewinnen können, aber sie kann es ja als gutes Training betrachten. Trainieren muss sie so oder so. Und meine, dass unsere Athletinnen & Athleten schon selber darüber entscheiden dürfen, wo sie starten wollen & wo nicht. Gisin wurde sicher nicht dazu gezwungen, diese beiden Rennen zu fahren. Und sobald Sportler/Innen noch private Sponsoren haben, sind sie eben auch diesen gegenüber verpflichtet.
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    10. Antwort von Fabio Dornbierer (Faebe)
      @E. Waeden Ich teile ihre Meinung nicht. Shiffrin fährt jeden Slalom und Riesenslalom der Saison und einige Speedrennen. Sie merkt jedoch einfach wenn es besser ist ein Speedrennen auszulassen. Und was hat das mit unfair zu tun? Wenn das so wäre dann müssten alle Fahrerinnen und Fahrer alles fahren.
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    11. Antwort von René Ruf (RenéR)
      @Daniele Feierabend vergass ich nicht. Sie schrieben, die 2 CH-Damen wählten die blaue Piste & schieden prompt aus. Feierabend schied nicht vs.Truppe aus, dies war das letzte bzw. Klassierungsduell. Sie schied im Kampf für's Weiterkommen vs. Vhlova aus, sehr knapp. Sie fuhr immer auf blau (ausser 1x obligat rot). Vertraut mit blau, darum wohl der Entscheid vs. Truppe auch auf blau. Meillard schied im 1/8 Final aus. In jener Runde gewann 4x rot & 4x blau! Diese Trainerkritik ist nicht angebracht.
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