Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Der Schneemangel lässt kein Training in der Ferne zu abspielen. Laufzeit 02:39 Minuten.
Inhalt

Swiss-Ski musste umplanen Vorbereitung mal anders: Walliser Gletscher statt Südhalbkugel

Ganz ohne Langstreckenflug, dafür mit Heimvorteil: Die Schweizer Alpinen tasten sich ausnahmsweise in Zermatt und Saas-Fee an die Saison heran.

Im Skisport ist man sich gewöhnt, dass das Wetter regelmässig das Programm auf den Kopf stellen kann. Nun mussten die Verantwortlichen von Swiss-Ski schon im Sommertraining Flexibilität beweisen und das Programm kurzfristig adaptieren.

Der Plan sah 9 Wochen vor dem Saison-Prolog in Sölden wie folgt aus:

  • Die Speedfrauen sind im chilenischen La Parva stationiert.
  • Die Slalomgruppe der Männer reist nach Neuseeland.

Die Realität präsentiert sich nun aber folgendermassen: Statt auf der Südhalbkugel trainieren die Alpinen auf den hiesigen Gletschern in Zermatt und Saas-Fee.

Denn das Gute liegt so nah...

Beat Tschuor, der Cheftrainer der Schweizerinnen, liefert den Grund für die Reorganisation: Schneemangel. «Die Sicherheit war eine zusätzliche Problematik. So hätte kein gutes Speedtraining während 2 Wochen gewährleistet werden können», führt der Bündner aus. Folglich fallen wichtige Übungstage auf langen Skis und bei hohem Tempo aus. Aber man weiss sich zu helfen.

Betroffen von Umstellungen sind auch die Männer. Slalomspezialist Daniel Yule sieht das Ganze pragmatisch: «Das Gelände ist zu Hause vielleicht nicht ganz so anspruchsvoll. Aber wir profitieren dafür in technischer Hinsicht und müssen keine weiten Reisen unternehmen.»

Hören Sie im Audio-Beitrag oben, wie die Athleten mit der Umstellung zurecht kommen und wieso sich das Training im Wallis anders beziehungsweise strenger anfühlt.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 23.08.2019 18:45 Uhr

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Dirk Schwinge  (Dirk S.)
    ....und ein positiver Beitrag in Hinsicht zur Reduzierung der Co2 Emission. Es kann ja fast nicht sein, schon nur zum trainieren um den ganzen Erdball fliegen zu müssen, wenn es hier auch Möglichkeiten hat. Wenngleich vielleicht nicht so optimal, wie man es gern hätte. Das muss einfach in der Heimat auch möglich sein können.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rosi Zaugg  (YDW)
    Wenn der Sport schon während der Saison mit viel Reiserei verbunden ist, könnte doch im Sommertraining ab jetzt immer darauf verzichtet werden - Sporttreibende sind schliesslich Vorbilder. Zu Hause bleiben solange es noch Gletscher hat. Danach wird sich der Skisport wohl leider nur noch in den Geschichtsbüchern wiederfinden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen