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Team-Event in Are Schweizer enttäuschen, Schweden siegen

Beim Team-Event in Are bedeutet für die Schweiz bereits der Viertelfinal Endstation. Sie scheitert am späteren Sieger.

Legende: Video Zusammenfassung Team-Event abspielen. Laufzeit 1:58 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.03.2018.

Das Podest

  • 1. Schweden
  • 2. Frankreich
  • 3. Deutschland

Das Weltcup-Finale im schwedischen Are verlief ganz nach dem Gusto des Publikums: Das einheimische Team schaffte den Sprung in den Final und bezwang dort Frankreich problemlos mit 3:1. Den entscheidenden Punkt holte zum Abschluss der Slalom-Olympiasieger André Myhrer gegen Julien Lizeroux.

Deutschland gewann den kleinen Final gegen Olympia-Silbermedaillengewinner Österreich. Das Duell endete zwar 2:2, die zwei schnellsten Zeiten sprachen aber für die Deutschen.

Die Schweiz

Der Olympiasieger konnte seine Leistung von Südkorea nicht bestätigen. Denise Feierabend, Ramon Zenhäusern, Wendy Holdener und Luca Aerni blieben bereits im Viertelfinal mit 1:4 an Schweden hängen.

Hargin hat schlicht einen sackstarken Lauf runtergebracht
Autor: Ramon Zenhäusernüber seinen Gegner Mattias Hargin

Feierabend und Zenhäusern scheiterten an ihren Gegnern, Holdener an einer Torstange. Aerni holte den Ehrenpunkt für die Schweiz, ausgerechnet gegen den sonst bestechenden Olympiasieger Myhrer.

Das Abschneiden ist ein Dämpfer für die Schweiz: Ab 2014 hatte Swiss Ski den Mannschafts-Wettbewerb beim Weltcup-Finale dreimal in Folge gewinnen können.

Die Schweizer Stimmen

  • Holdener: «Ich bin irgendwie nicht ins Fahren gekommen. Beim Einfahren bin ich noch gestürzt, am Ende habe ich das Timing nicht gefunden. Ich habe aber zum Glück nur eine Schürfung geholt.»
  • Zenhäusern: «Wir wussten, dass mit Schweden ein starker Gegner wartet. Diesmal ist es nicht aufgegangen. Mein Lauf war eigentlich nicht schlecht, aber Hargin hat schlicht einen sackstarken Lauf runtergebracht. Gratulation an ihn.»

Das weitere Programm

Zum Saison-Abschluss sind noch die Techniker an der Reihe. Am Samstag stehen in Are der Riesenslalom der Männer und der Slalom der Frauen auf dem Programm, am Sonntag dann umgekehrt der Slalom der Männer und der Riesen der Frauen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.03.18, 16:00 Uhr

16 Kommentare

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  • Kommentar von René Ruf (RenéR)
    Daniele Ob Piero Gros, einer der besten Techniker Italiens überhaupt, dies im vornherein schon einschätzen konnte, eher nicht. Die jeweiligen Duelle werden schon früh eingeteilt, da kann man nichts mehr verändern. Und Zenhäusern fuhr die 2.beste Zeit aller Athleten & dies auf Blau. Michelle Gisin kann schnell SL fahren, aber Parallel ist nicht dasselbe. Andere Torabstände & GS-Tore mit Flaggen behagen ihr weniger. Zudem konzentrierte sie sich auf den heutigen SL. Wer hätte an OS fahren sollen?
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Bin ich jetzt falsch gewickelt, wenn ich meine, dass es sonst, auch beim Team-Event immer zwei Durchgänge gibt & dann auch um den 5. & 6. Rang noch gefahren werden muss?
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  • Kommentar von Christian Wilhelm (Hitsch)
    Genau so wird geurteilt..... Gewinnt man ist man der König,erwischt man einen schlechten Tag ist man ein Bettler! Man hat anscheinend vergessen wie Erfolgreich die Schweizer Skiathlethen waren in diesem Winter,da kann man einen schlechten Tag verzeien und nicht gerade von Entäuschung sprechen! Also ich finde es sehr schade wie die Presse damit umgeht und solche Leute sollten auf die Piste gehen und es besser machen!
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    1. Antwort von Erich Singer (liliput)
      Wie recht sie dich haben Herr Wilhelm! Es gilt dasselbe Kriterium wie bei den "Permanent-Nörglern", zuerst überlegen und dann schreiben....
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Herr Singer sie könne nur beleidigen. Wirklich Argumente haben sie keine. Wer nicht Ihre Meinung vertritt wird einfach nur Dumm angegangen.
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