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Ski alpin allgemein Windkanal-Test: Das Rätsel der offenen Haare

Haare zu einem Knoten zusammenbinden? Pferdeschwanz? Offenes Haar? Was ist die beste Methode für Geschwindigkeits-Athletinnen, um möglichst wenig Luftwiderstand zu erzeugen? Ein Test.

Legende: Video Dominique Gisin im Windkanal abspielen. Laufzeit 03:05 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.12.2017.

Die ETH hat ein präziseres Verfahren für Windkanal-Messungen entwickelt. Dank der Bildgebung erlaubt die «ProCap»-Methode die sofortige Auswertung der Testergebnisse.

Getestet wurde das Verfahren nun von der zurückgetretenen Abfahrts-Olympiasiegerin Dominique Gisin. «Die Ergebnisse visualisiert zu erhalten, ist sehr wertvoll», so die Engelbergerin. «Junge Athletinnen sehen zum Beispiel, welche Schulter- oder Rückenstellung die aerodynamischste ist. Das ist ein grosser Fortschritt.»

Aerodynamischer als vermutet: Wehendes Haar

Und was ist nun mit den Haaren? Gisin stand einmal mit offenem Haar in den Windkanal. Beim zweiten Mal verstaute sie ihre Haare unter dem Helm. Das überraschende Ergebnis: Mit offenem Haar erzeugte sie weniger Luftwiderstand als beim 2. Versuch.

«Ich hatte schon immer das Gefühl, dass offene Haare zwar herumwirbeln, aber auch das ‹Loch› hinter dem Helm auffüllen. Dadurch gibt es in der Luftschicht direkt darüber weniger Wirbel.»

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