Wenn wegen Federer alle fast in Ohnmacht fallen

Einen Besuch am Super-Sunday an der Ski-WM in St. Moritz hat sich auch Roger Federer nicht nehmen lassen. Der Tennisstar liess die Herzen der Fahrerinnen höher schlagen als das Geschehen auf der Piste.

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Federer geniesst sein erstes Skirennen

1:28 min, vom 12.2.2017

Die Schweizer Fans erleben an der Ski-WM in St. Moritz bislang ein Wechselbad der Gefühle: Das Saisonende von Lara Gut und der Doppelsieg von Wendy Holdener und Michelle Gisin am Freitag, die Absage der Männerabfahrt am Samstag und tags darauf der Triumph von Beat Feuz in der nachgeholten Abfahrt.

«  Es ist eigentlich eher peinlich, dass es mein erstes Skirennen ist. »

Roger Federer

Doch dann war da noch jemand, der mit dem Skisport nichts am Hut hat – und doch allen Anwesenden den Kopf verdrehte: Roger Federer. «Ich habe jemanden das erste Mal in meinem Leben getroffen und wäre fast in Ohnmacht gefallen», gestand etwa Tina Weirather im Stadioninterview. Michelle Gisin und Lindsey Vonn hatten das Vergnügen, mit dem Tennisstar auf der Tribüne das Männerrennen zu verfolgen.

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Feuz und das Foto mit Federer

0:23 min, vom 12.2.2017

Dutzende Selfie-Wünsche erfüllt

Federer hatte sich nach der Absage am Samstag spontan für einen Besuch in St. Moritz entschieden. Und er genoss das Skifest – sein erstes, wie er gestand. «Es ist eigentlich eher peinlich, dass es das erste Mal ist.» Die Kulisse sei wunderbar. Er freue sich enorm für Feuz, dass er Gold geholt habe, sagte er im Interview gegenüber SRF.

Der 18-fache Grand-Slam-Sieger gab sich enorm volksnah und erfüllte Dutzende Selfie-Wünsche von Fans, Voluntari und Athleten. Nachdem Federer dem frischgebackenen Weltmeister Feuz persönlich gratuliert hatte, posierte er auch noch für ein Selfie mit den drei Medaillengewinnern.

Sendebezug: SRF zwei, 12.2.17, sportlive, 13:00 Uhr