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Vail 2015 Super-G: Sprung aufs Podest als grosses Ziel

In den bisherigen 4 Super-G-Rennen der Saison haben sich 6 Fahrer alle Podestplätze untereinander aufgeteilt. Von den Schweizern hat sich nie einer in den Top 5 klassiert - deshalb braucht es im auf Donnerstag verschobenen WM-Rennen für eine Medaille einen Exploit.

TV-Hinweis

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Den Männer-Super-G zeigen wir Ihnen am Donnerstag ab 18:30 Uhr auf SRF zwei live. Zudem können Sie das Rennen im Stream (inklusive Live-Ticker) verfolgen.

Kjetil Jansrud (No), Dominik Paris (It), Alexis Pinturault (Fr) sowie die Österreicher Hannes Reichelt, Matthias Mayer und Georg Streitberger haben sich bislang die Super-G-Podestplätze in diesem Winter unter sich aufgeteilt. Jansrud (2/1/-), Paris (1/1/1), Reichelt (1/-/1) und Mayer (-/2/-) sind dabei mehrfach in die Top 3 gefahren und bilden daher im WM-Rennen in Beaver Creek das Quartett der Kronfavoriten.

Janka lässt hoffen

Die beste Klassierung eines Swiss-Ski-Fahrers in der laufenden Saison in dieser Disziplin ist ein 6. Rang von Carlo Janka, herausgefahren in Val Gardena. «Es sieht nicht schlecht aus, meine Formkurve zeigt seit Wengen nach oben», gibt der Bündner Anlass zur Hoffnung. «Im Super-G bekommen Aussenseiter immer wieder ihre Chance.»

Der konstanteste Schweizer Fahrer ist Didier Défago, der die Plätze 7, 9, 10 und 11 herausfuhr. An seinem letzten internationalen Grossanlass hofft der Walliser auf einen Exploit: «Ich muss einen Schritt nach vorne machen.»

Hopp oder top bei Küng

Patrick Küng ist die eigentliche Wundertüte im Team. Zwei Top-10-Platzierungen stehen zwei Ausfälle gegenüber. «Ich bin zuversichtlich, denn ich war hier schon im Dezember gut unterwegs, ehe ich ausschied.» Einen Tag nach seinem spektakulären Out in der Abfahrt hatte der Glarner in Beaver Creek auch im Super-G das Ziel nicht erreicht.

«Qualifikant» Caviezel

Trotz nur einem gültigen Super-G-Resultat im Weltcup in der Wertung (ein 13. Platz in Kitzbühel) hat sich Mauro Caviezel den 4. Schweizer WM-Startplatz in dieser Disziplin ergattert. Der 26-Jährige setzte sich in der internen Ausscheidung gegen die arrivierten Beat Feuz und Sandro Viletta (inzwischen verletzt abgereist) durch. «Ich habe in den Trainings immer wieder gezeigt, dass ich schnell sein kann. Leider klappte es in den Rennen meistens nicht», sagt der Sieger der Europacup-Abfahrt 2014 in Wengen. «An der WM gibt es für mich nur eines: vollen Angriff.»

Sendebezug: SRF zwei, «Vail live», 3.2.15, 22:00 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von D.Damiele, Oberglsgen
    Ich Ärgere mich immer wieder wenn Herr Lehmann im Kabine von Eurosport sitzt, und ich sehe das zur gleichen Zeit der Österreichische Präsident im Zielraum bei seinen Athleten steht. Das ist für viele wohl mur eine Kleinigkeit, doch gerade solche Details können grossen Einfluss haben.
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  • Kommentar von D.Daniele, Obergösgen
    Ich war hier oft sehr kritisch zu den Athleten, vielleicht manchmal zu Kritisch. Gestern kritisierte jemand hier die Trainer, als Ursache, für die fehlenden Resultate. Ich bi aber immer noch der Meinung das der Hauptschuldige Herr Lehmann ist. Denn die stetigen Trainerwechsel (das nicht nur bei den Alpinen) trögt nicht gerade zu einer Fruchtbaren Zukunft bei. Jeder Trainer arbeitet anders, hat seine Philosophie, das da die Athleten keine Konstanz finden ist klar!
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    1. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      Bemängelte schon immer die "Fähigkeiten" des Herrn Lehmann & nur durch ihn es diese vielen Trainer-Wechsel, welche einem Team nie gut tun in den letzten Jahren gegeben hat. Er hat Unruhe & Disharmonie ins gesamte Swiss-Ski-Team gebracht, was natürlich nicht förderlich für gute Leistungen ist. Da müssten eben Swiss-Ski inkl. Sponsoren endlich mal intervenieren.
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  • Kommentar von Danile Gentile, Bienne
    Lieber eine Goldmedaille als zwei bis drei Silber-Broncemedaille. Das sind Äusserungen von einem Urs Lehmann. Das kann doch nicht wahr sein, dass sich ein Präsident, weil seinerzeit bei seinem Sieg das Glück auf seiner Seite war, sich so abschätzend äussert. Herr Lehmann, bleiben Sie in Amerika.
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    1. Antwort von ehem kaderfahrer, schweiz
      Sie haben völlig recht. Das Lehmann nicht in diese Position gehört und nur ein Möchtegerne-Präsident ist, ist schon lange klar. Seit er Chef ist, ging es nur noch abwärts mit der schweizer Skination und die besten Leute hat er rausgeekelt. Aber leider sind die schlechtesten Präsidenten immer am schwersten loszuwerden...
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    2. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      Herr Lehmann kann bleiben wo er will, nur nicht mehr Präsident von Swiss-Ski!
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