Feierabend wird bei Shiffrin-Sieg tolle Zehnte

Rückkehrerin Denise Feierabend hat beim Slalom in Levi mit Rang 10 ihr bestes Slalom-Ergebnis realisiert. Die amerikanische Weltmeisterin Mikaela Shiffrin feierte einen überlegenen Sieg.

Ein derart gutes Ergebnis konnte von Denise Feierabend, die mit der Startnummer 45 ins Rennen ging, nicht erwartet werden. Die 24-Jährige hatte aufgrund einer schweren Knieverletzung rund anderthalb Jahre pausieren müssen und feierte in Levi ihr Weltcup-Comeback.

Ungläubige Feierabend im Ziel

«Ich habe mich nur schon darauf gefreut, endlich wieder am Start zu stehen. Als dann nach dem 1. Lauf im Ziel die 4 aufleuchtete, konnte ich es gar nicht glauben», freute sich Feierabend nach der gelungenen Rückkehr. Der 2. Durchgang sei dann nicht mehr ganz so stabil gewesen, «aber ich kann mit dieser Leistung trotzdem sehr zufrieden sein.»

Die Piste im finnischen Wintersport-Ort scheint der Engelbergerin zu liegen: Das zuvor beste Slalom-Ergebnis (13.) fuhr sie ebenfalls in Levi heraus. Den bislang einzigen Top-10-Platz erreichte Feierabend vor knapp zwei Jahren bei der Super-Kombination in St. Moritz.

Die Amerikanerin Mikaela Shiffrin war beim Slalom in Levi nicht zu schlagen.

Bildlegende: Die Schnellste Die Amerikanerin Mikaela Shiffrin war beim Slalom in Levi nicht zu schlagen. Keystone

Überlegener Sieg von Shiffrin

Gewonnen wurde das Rennen von Mikaela Shiffrin. Die beste Slalomfahrerin des vergangenen Winters feierte einen überlegenen Sieg. Die erst 18-jährige Athletin aus Vail nahm der zweitplatzierten Maria Höfl-Riesch 1,06 Sekunden ab und feierte den 5. Slalomsieg ihrer noch jungen Karriere. Auf Rang 3 klassierte sich die letztjährige Gesamtweltcup-Siegerin Tina Maze mit einem Rückstand von 1,61 Sekunden.

Gisin scheidet ebenfalls aus

Michelle Gisin ereilte im 2. Lauf dasselbe Schicksal wie Wendy Holdener und Rahel Kopp im ersten. Die Engelbergerin, die im 1. Durchgang mit Rang 10 brilliert hatte, schied nach starker erster Zwischenzeit nach einem Einfädler aus.

«Ich war vor dem Start extrem nervös, weil ich nicht wusste, wo ich stehe», gab Gisin nach dem Rennen zu. «Eigentlich habe ich alles richtig gemacht, aber solche Erlebnisse gehören halt dazu.»