Zum Inhalt springen

Weltcup Frauen Gut in St. Moritz auf Rang 4

Lara Gut hat beim Riesenslalom in St. Moritz das Podest nur knapp verpasst. Die Tessinerin fuhr beim Heimrennen auf den starken 4. Rang. Der Sieg ging auch im 3. Rennen an die Slowenin Tina Maze.

Am Ende fehlte Lara Gut etwas mehr als eine halbe Sekunde zum ersten Podestplatz in diesem Winter. Die 21-Jährige zeigte in St. Moritz zwei starke Läufe und beendete das Rennen wie schon in Aspen auf dem 4. Rang.

Der verpasste Podestplatz vermochte Gut die Laune nicht zu verderben; nach dem Rennen überwog die Freude über den 4. Rang und die beiden konstanten Läufe. «Ich bin wirklich sehr zufrieden, dass ich das geschafft habe», so die strahlende Tessinerin. «Ich nehme das Positive von St. Moritz mit und freue mich auf die nächsten Rennnen.»

Gisin wieder in Top Ten

Eine erneut starke Performance zeigte auch Dominique Gisin. Die Engelbergerin fuhr in ihrem erst 6. Weltcup-Riesenslalom als 10. wieder in die Top Ten, nachdem sie beim Saison-Prolog in Sölden als 4. überzeugt hatte. Nach dem 1. Durchgang hatte die 27-Jährige sogar noch auf dem 7. Zwischenrang gelegen.

Entsprechend glücklich zeigte sich Gisin über ihre Leistung. «Ich habe den 2. Lauf zwar etwas verbremst. Aber ein Top-Ten-Platz im Riesenslalom ist für mich unglaublich. Ich bin absolut happy mit diesem Resultat.»

Maze nicht zu stoppen

Tina Maze stand auch im 3. Rennen in St. Moritz auf dem Podest. Die Slowenin verwies die Disziplinen- und Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg aus Deutschland und die Französin Tessa Worley auf die Plätze. Für Maze war es im 10. Saisonrennen bereits der 4. Sieg. In St. Moritz stieg sie in 3 Rennen dreimal auf das Podest: Am Freitag hatte sie die Superkombination gewonnen, im Super-G vom Samstag wurde sie 2.

«Die Rennen direkt nach Amerika sind nie einfach, deshalb war es eine schwierige Woche hier in St. Moritz. Ich bin sehr zufrieden wie es gelaufen ist», so die 29-Jährige. Maze reist mit insgesamt 280 Punkten und einem Vorsprung von über 200 Zählern im Gesamtweltcup aus dem Engadin ab.

Vonn zurück

Für die letztjährige Gesamtweltcup-Siegerin Lindsey Vonn endete das Rennen mit einer Enttäuschung. Die Amerikanerin verlor nach einem groben Patzer im 2. Lauf viel Zeit und musste sich mit dem 27. Schlussrang begnügen.