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Weltcup Frauen Premieren: Kombi-Sieg für Shiffrin – Disziplinenwertung an Stuhec

Erstmals in ihrer Karriere konnte Mikaela Shiffrin eine Alpine Kombination auf Weltcup-Stufe gewinnen. In Crans-Montana sicherte sich derweil Ilka Stuhec ihre erste Kristallkugel. Beste Schweizerin war Wendy Holdener auf Rang 6.

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA)
  • 2. Federica Brignone (It) +0,70
  • 3. Ilka Stuhec (Sln) +0,85

Die Grundlage für ihren ersten Triumph in der Alpinen Kombination legte Shiffrin im Super-G. Auf der erneut sehr selektiven Piste mit tükischem Frühlingsschnee zeigte das Super-Talent eine beherzte Fahrt und verlor lediglich 1,3 Sekunden auf die Bestzeit von Sofia Goggia. Mit einem gewohnt starken Slalom sicherte sich die Amerikanerin 7 Zehntel vor allen anderen den Sieg.

Nich ganz so eindeutig ging es im Kampf um die Disziplinenwertung zu und her. Federica Brignone, die Siegerin der ersten Kombi in Crans-Montana, hatte als 9. nach der Abfahrt mit einem guten Slalom vorgelegt. Ilka Stuhec behielt aber die Nerven und sicherte sich ihre erste Kristallkugel der Karriere, 20 Punkte vor der Italienerin.

Legende: Video Holdener: «Es war sicher kein Super-Lauf» abspielen. Laufzeit 0:59 Minuten.
Vom 26.02.2017.

Die Schweizerinnen

  • 6. Wendy Holdener +1,54
  • 11. Michelle Gisin +2,27
  • 16. Rahel Kopp +3,75
  • 19. Jasmina Suter +4,48

Nicht in den Kampf um die Podestplätze konnten die Schweizerinnen eingreifen. Sowohl bei Wendy Holdener als auch Michelle Gisin wog die zeitliche Hypothek aus dem morgendlichen Super-G zu schwer. In ihrer Spezialdisziplin konnten sich die Kombi-Heldinnen von St. Moritz immerhin um 9 (Gisin), respektive 6 Ränge (Holdener) verbessern.

Legende: Video Stuhec: «Ich bin überglücklich» abspielen. Laufzeit 1:08 Minuten.
Vom 26.02.2017.

Grosse Emotionen bei Stuhec

Die Erfolgsgeschichte von Stuhec ist derweil um ein Kapitel reicher. Im Zielraum schossen der Slowenin Tränen der Freude in die Augen.

Für solche Momente trainiert man seit dem Kindesalter.
Autor: Ilka Stuhec

Und die Saison ist noch nicht zu Ende. Im Gesamtweltcup und in den Speed-Disziplinen wird die 26-Jährige bei den Entscheidungen um die Kugeln ebenfalls ein Wörtchen mitreden.

Das weitere Programm

Vor dem Saisonfinale geht es nach Südkorea, wo die Speed-Spezialistinnen voll auf ihre Rechnung kommen. In Jeongseon stehen bei den Frauen eine Abfahrt und ein Super-G an.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 26.02.17, 10:25 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Zum Sportpanorama - Rezept für Wendy Holdener: Bitte sagen Sie zwanzigmal vor dem Einschlafen, mit Betonung auf dem "i": "Sankt Moritz, Sankt Moritz, Sankt Moritz, ..." ; dies eine Woche lang täglich wiederholen. - Die meisten Deutschen haben inzwischen begriffen, dass es nicht "Sankt MOOritz" mit Betonung auf dem "o" heisst - umso mehr schmerzt es, den Ortsnamen aus Schweizer Mund falsch zu hören...
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Shiffrin ist eine super Skifahrerin und sie entwickelt sich noch mit grossen Schritten Richtung Speed weiter. Für diese Saison ist ihr der Sieg im Gesamtweltcup (ohne Verletzung) bereits so gut wie sicher. Für nächstes Saison muss sich die Konkurrenz mächtig sputen, wenn sie gegen Shiffrin bestehen wollen. Der Sieg von Shiffrin ist gerecht. Im Super-C fuhr sie bereits gut, im Slalom sehr gut. Es geht hier nicht nach Sympathie, sondern nach Leistung. Gratulation an Stuhec für die kleine Kugel.
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Also, nachdem Shiffrin so herum gezickt hat & noch am Freitag die Piste als Massaker bezeichnet hat, gönne ich ihr persönlich diesen Sieg nicht. Daher gibt es für mich nur ein Bravo an die 2. & 3. auf dem Podest & natürlich an die Schweizerinnen.
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    1. Antwort von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
      Ich gönne Mikaela Shiffrin jedoch diesen Sieg, aber ich gebe Ihnen in einem Punkt Recht: Sie sollte nicht den Fehler machen, in das Boot zu steigen, in dem schon die Vonn-Zicke sitzt. Das hat sie nicht nötig, zudem hat sie auch einen ganz anderen Charakter und leidet nicht an der gleichen PR-Sucht wie die Vonn. Die meisten Sympathien geniesst bei mir aber Ilka Stuhec, aus ihr könnte noch eine ganz Grosse werden - nicht nur mit Erfolgen, sondern auch charakterlich.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Nicht dass ich die Leistungen & das Können von Shiffrin schmälern wollte, fand ich diesen Sieg von ihr, gegenüber allen anderen Athletinnen, welche alle 3 Rennen an diesem Wochenende gefahren sind, einfach nicht fair. Und der Schnee gegenüber Freitag sich nicht westentlich verändert hat, die Strecke dieselbe war, ist meine persönliche Meinung eben, dass sie jetzt nicht verdiente Siegerin war. Stuhec ohne Entourage wie Shiffrin & Co. sind die Leistungen umso höher zu werten. Eine 2. Tina Mace!
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