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Weltcup Frauen Schrei ins Glück: Gut meldet sich zurück

Lara Gut ist doch noch warm geworden mit Val d'Isère: Nach zwei verpatzten Abfahrts-Auftritten gewinnt sie den Super-G überlegen. Dahinter brillieren gleich drei weitere Schweizerinnen.

Das Podest

  • 1. Lara Gut (Sz)
  • 2. Tina Weirather (Li) +0,13
  • 3. Elena Curtoni (It) + 1,21

«Es kommt wieder besser», versprach Lara Gut nach den zwei Ausfällen vom Freitag und Samstag. Und behielt recht: Mit einem Gewaltslauf pulverisierte die Tessinerin mit der Startnummer 7 die bestehende Bestzeit und blieb in der Folge unangetastet.

Immerhin ansatzweise mithalten mit der entfesselten Schweizerin konnte wie schon in Lake Louise Tina Weirather. Auch der Liechtensteinerin läuft es in der Abfahrt nicht nach Wunsch, auch sie kann sich aber jeweils mit dem Super-G rehabilitieren. Die Italienerin Elena Curtoni komplettierte das Podest.

Legende: Video Lara Gut im Siegerinterview abspielen. Laufzeit 1:39 Minuten.
Aus sportlive vom 18.12.2016.

«Ich habe gewusst, dass ich noch Skifahren kann», meinte Gut im Zielraum. Der Schlüssel sei aber ihr Umfeld gewesen. «Ich habe wieder einmal gemerkt, was für tolle Leute ich um mich habe.»

Nach Lake Louise ist es bereits ihr 2. Super-G-Triumph im 2. Rennen. Im Gesamtweltcup liegt sie neu nur noch 5 Punkte hinter Slalom-Dominatorin Mikaela Shiffrin auf Platz 2.

Die weiteren Schweizerinnen

  • 8. Joana Hählen +1,80
  • 11. Jasmine Flury +1,98
  • 12. Priska Nufer +2,01
  • 19. Corinne Suter +2,42
  • 27. Denise Feierabend +3,11

Für gleich drei weitere Glanzlichter sorgten Joana Hählen, Jasmine Flury und Priska Nufer. Mit den Plätzen 8, 11 und 12 fuhren alle drei Athletinnen ihre jeweiligen Weltcup-Bestresultate heraus. Während Hählen vor zwei Jahren in Crans-Montana immerhin schon einmal in die Top 15 gefahren war, sind es für Flury die ersten Weltcup-Punkte überhaupt. Nufers grösster Coup zuvor war in diesem Winter Platz 17 in Lake Louise gewesen.

Nicht ganz auf Touren gekommen ist die eigentliche Schweizer Nummer 2 Corinne Suter, die sich zusammen mit Denise Feierabend ausserhalb der besten 15 klassierte.

Das weitere Programm

Vor der Weihnachtspause sind am Dienstag die Riesenslalom-Spezialistinnen ein weiteres Mal gefordert. Am Dienstag treten Sie in Courchevel an.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.12.16, 10:30 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Sie hat es ja gesagt: man kann auch mal schlechte Tage haben. Ich glaube, man sollte "Lara" zum "Coach" des ganzen Teams machen, denn sie ist als Mensch und als Sportlerin nicht zu schlagen. Bravo Lara! Ich wünsche dir viel Glück und Gesundheit!
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  • Kommentar von Daniel Leibundgut (vvlidusik@yahoo.com)
    Lara Gut hat eine sehr positive Einstellung zu sich und Ihrem Umfeld. "Sehr Gut Lara und weiter so auch nach Tiefs in der Saison. Bleibe so wie du bist und lass dich nicht unter Druck setzten durch irgendwelche Leute. Dankeschön für jedes gute Resultat das du den Schweizern schenkst."
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  • Kommentar von Hubert Eggenschwiler (jsahegg)
    Bravo Lara! Gestern sprach euer Oberplauderi Rufer schon von Lara's Formkriese. Redet doch besser mal mit den Speed Männer darüber.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Weder eine Lara noch das Speed Männerteam stecken in einer Formkrise. Lara ist einfach eine Athletin, welche Rückschläge gut wegstecken kann. Ist ja gut, sind es Menschen, die da um Siege kämpfen. Und weil sie eben Menschen sind, verkraften halt auch alle ganz unterschiedlich ihre Rückschläge. Und meine, dass auch Medien dabei einen grossen Einfluss haben. Athleten/Innen bei Misserfolgen gleich böse nieder zuschreien & sind sie erfolgreich sonnen sie sich mit ihnen im Rampenlicht ist "na ja".
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