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Weltcup Frauen Shiffrin deklassiert die Konkurrenz

Mikaela Shiffrin ist im ersten Slalom von Aspen eine Klasse für sich und stellt einen neuen Rekord auf. Wendy Holdener landet als beste Schweizerin auf Platz sieben.

Legende: Video Shiffrins Slalom-Show abspielen. Laufzeit 01:15 Minuten.
Aus sportlive vom 28.11.2015.

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA)
  • 2. Veronika Velez Zuzulova (SVK) +3,07
  • 3. Frida Hansdotter (SWE) +3,26

Mit Mikaela Shiffrin konnte in Aspen keine mithalten. Schon nach dem ersten Lauf führte sie mit 1,38 Sekunden Vorsprung auf den Rest. Doch damit nicht genug: Diesen enormen Vorsprung baute sie auf 3,07 Sekunden aus.

Shiffrin am fahren
Legende: Keine kann mithalten Mikaela Shiffrin nimmt der Konkurrenz viel Zeit ab. EQ Images

Das ist ein Rekord: Noch nie hat eine Fahrerin einen Weltcup-Slalom so klar dominiert. Den bisherigen Bestwert hielt die Französin Florence Steurer. Im März 1968 gewann sie einen Weltcup-Slalom in Abetone mit 3 Sekunden Vorsprung. Für Shiffrin ist es der erste Sieg in ihrem Heimatland.

Die Beste der restlichen Konkurrenz war die Slovakin Veronika Velez Zuzulova vor der Schwedin Frida Hansdotter. Auf Platz vier folgt Sarka Strachova, die zeitlich noch einigermassen mit der Zweit- und Drittplatzierten mithalten konnte.

Die Zeitabstände waren in diesem Rennen so gross, dass Maria Pietilä-Holmner auf Rang fünf schon mehr als fünf Sekunden hinter Shiffrin zu liegen kam. Viele Fahrerinnen hatten mit dem schwierigen Hang in Aspen Mühe.

Die Schweizerinnen

  • 7. Wendy Holdener +5,27 Sekunden
  • 13. Michelle Gisin +5,75
  • 22. Denise Feierabend +6,36
  • Nicht im 2. Lauf: 44. Rahel Kopp, Charlotte Chable, Chiara Gmür (beide ausgeschieden)
Legende: Video Holdener verbessert sich im zweiten Lauf abspielen. Laufzeit 00:03 Minuten.
Aus sportlive vom 28.11.2015.

Auch die Schweizerinnen konnten nicht mit Mikaela Shiffrin mithalten. Wendy Holdener mit der Startnummer fünf verlor schon im ersten Lauf über 3 Sekunden. Im zweiten Durchgang trat sie etwas mutiger auf und konnte sich vom 11. Zwischenrang auf den 7. Schlussrang verbessern.

Denise Feierabend schaffte trotz eines enormen Zeitrückstands von über 4,5 Sekunden den Sprung in den zweiten Lauf. Dort zeigte sie eine solide Leistung und stellte sogar die sechstschnellste Laufzeit auf. Darüber freute sie sich im Ziel. Nach einer frustrierenden letzten Saison, in der sie den zweiten Durchgang oft verpasst hatte, ist diese Rangierung eine grosse Erleichterung.

Charlotte Chable ging das Rennen etwas zu wild an. Im ersten Lauf schied sie schon ziemlich weit oben aus. Ebenfalls ausgeschieden ist Weltcup-Debütantin Chiara Gmür.

Die Neuerung

Beim ersten Slalom der Saison wurden die Fahrerinnen gleich mit einer Neuerung konfrontiert. Zum ersten Mal wurden die Richtungsänderungen nicht mit zwei Flaggen, sondern mit einer einzigen Torstange markiert. Man nennt dies «Single Pole». Für die Fahrerinnen ist das keine grosse Umstellung: Für sie ist es nun gleich wie im Training.

Das weitere Programm

Am Sonntag findet am gleichen Ort noch ein Slalom statt. Weil die Rennen von Levi Mitte November wegen Schneemangels hatten abgesagt werden müssen, bekommen die Schweizerinnen in Aspen eine zweite Chance.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.11.2015, 18.15 Uhr.

3 Kommentare

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  • Kommentar von jasmina, Luzern
    Herr Lehmann müsste endlich einsichtig sein und für die jahren lange Misserfolge Verantwortung tragen. für mich ist er kaum mehr tragbar. er müsste jetzt den Rücktritt erklären. nicht erst wenn fie Schweiz bei der Heimwm keine Medaillen holen.
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Wie tief ist der Ski WC gefallen? Bei allem Talent das Siffrin hat,das Resultat ist für die anderen Erschreckend erbärmlich! Liebe Holdener von einem Sieg bist Du soweit Weg wie die Menschheit vom Mars.Du bist nicht mal 2.Liga, vielleicht an einem Tag wo alles Stimmt, viele Ausfälle, dementsprechendes Wetter, da kann es mit einem Podest Platz klappen! Wir müssen definitiv feststellen das die Schweiz als Skination der Vergangenheit angehört. Danke Herr Lehmann da haben Sie gute Arbeit geleistet!
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    1. Antwort von René, St.Gallen
      @Daniele Podestplätze erreichte Holdener schon. Haben sie dies vergessen? Schaut man sich die aktuelle Startliste an und betrachtet die 3 Jüngsten in den Top 15, dann sind 2 davon Schweizerinnen. Die eine davon ist Michelle Gisin welche sie auch schon kritisiert haben.
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