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Weltcup Frauen Shiffrin holt das Triple, Holdener prescht wieder aufs Podest

Semmering und Mikaela Shiffrin: Das passt wie die Faust aufs Auge! Die Amerikanerin reihte in Niederösterreich im Slalom den 3. Sieg innert 3 Tage aneinander. Und Wendy Holdener hat das Podest weiter für sich gepachtet.

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA) 1.40,06
  • 2. Veronika Velez-Zuzulova (Slk) + 0,64
  • 3. Wendy Holdener (Sz) + 1,54

Es war keine Liebe auf den ersten Blick. Denn bei ihrem ersten Weltcup-Start 2012 in Semmering belegte Mikaela Shiffrin nur Rang 8, tags darauf verpasste sie im 2. Slalom-Lauf ein gültiges Resultat – als Halbzeit-Vierte.

Dafür schloss sie bei ihrer Rückkehr in den Höhenluftkurort 4 Jahre später Semmering voll und ganz in ihr Herz. Die 21-Jährige blieb auch im 3. Rennen innert 3 Tagen an diesem Ort unantastbar und machte zudem das Dutzend voll. Seit nunmehr 12 Slalom-Rennen in Serie, zu denen sie antrat, hiess die Siegerin nie anders als Shiffrin.

Legende: Video Shiffrin: Wie von einem anderen Stern abspielen. Laufzeit 01:05 Minuten.
Aus sportlive vom 29.12.2016.

Die Amerikanerin pulverisierte ihren Vorsprung dank einem fulminanten 2. Lauf von 0,09 auf 0,64 Sekunden. Sie fuhr nach einem harzigen Auftakt vor allem im unteren Streckenabschnitt die Konkurrenz in Grund und Boden. Shiffrin wurde bei der Siegerehrung flankiert von Veronika Velez-Zuzulova und Wendy Holdener, womit sich das Podest zum 3. Mal in Folge identisch präsentierte.

Holdener oder die Konstanz in Person

Holdener stieg im 4. Slalom der Saison zum 4. Mal aufs Treppchen. Zum 3. Mal in Serie konnte sie die 3. Stufe erklimmen. Die Schwyzerin lag zur Wettkampfhälfte zeitgleich mit Frida Hansdotter (7. Schlussrang) auf Platz 3. Im 2. Lauf blies sie zum Totalangriff, den aber die zwei nach ihr startenden Fahrerinnen kontern konnten.

Die anderen fuhren mir etwas um die Ohren.
Autor: Wendy Holdener

Deshalb konstatierte die 23-Jährige trotz zufriedenstellendem Resultat: «Die anderen fuhren mir etwas um die Ohren.» Allerdings nimmt sie dieses Verdikt auch zum Ansporn, um weiter hart an sich zu arbeiten und diese Hierarchie in Zukunft zu ändern.

Legende: Video Holdener: «Das Training kam zuletzt etwas zu kurz» abspielen. Laufzeit 01:00 Minuten.
Aus sportlive vom 29.12.2016.

Die weiteren Schweizerinnen in den Punkten

  • 12. Michelle Gisin + 2,95
  • 15. Melanie Méillard + 3,56
  • 25. Denise Feierabend + 5,28

Das weitere Programm

Nach 4 freien Tagen zum Jahreswechsel sind früh im 2017 gleich wieder die Technikerinnen gefragt. Mit Start in Zagreb am 3. Januar stehen innert 8 Tagen 3 Slaloms und ein Riesenslalom an.

Sendebezug: SRF info/zwei, sportlive, 29.12.2016 14:55/17:55 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Oder wie bei Feierabend von Disziplin zu Disziplin gereicht ohne je bei einer Richtig angekommen zu sein. Es fällt auf das die Österreichischen Fahrer und -innen, mehrheitlich in Ihren Disziplinen bleiben um sich da zu etablieren. In der Schweiz sind da die Verzettelungen normal. Dabei wäre es Sinnvoller mehr Yules & Aernis zu haben, erstmal in einer Disziplin sich zu Behaupten, bevor man immer wechselt. Es ist nur zu hoffen das Gisin wegen den 2 Erfolgreichen Rennen jetzt nicht verheizt wird.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Während Gut sich verzettelt und fast überall Starten will, kann sich Shiffrin besser auf die einzelnen Rennen sich fokussieren. Ohne gross abgefallen zu sein mit Ihrer Leistung in den Speed Disziplinen, hat Sie eingesehen das es vielleicht noch zu früh ist und hat sich mit Erfolg auf die 2 Disziplin RS Konzentriert. In de Schweiz werden Erfolgreiche Fahrer gleich auf den WC Gesamtsieg getrimmt, wenn Sie nur ein paar erste Erfolge haben.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Shiffrin hat neben einer außergewöhnlichen Technik auch mental Vorteile. Sie kann sich meist auf den Moment des Rennens konzentrieren. Das spricht für ein hervorragendes Betreuerteam. Shiffrin und Hirscher profitieren beide von solchen Teams.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Nur hat Shiffrin ein paar Tage pausiert, um ihre Kräfte besser einzuteilen! Machten alle ihre Mitkonkurrentinnen nicht. Und wenn ich nicht irre, haben auch unsere Schweizer/Innen gute Betreuerteams um sich. Shiffrin ist einfach ein Ausnahmetalent & Hirscher eine Maschine, welcher nur mit 1. Rängen zufrieden ist, oder zufrieden sein darf.
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