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Zusammenfassung Slalom Flachau
Aus sportflash vom 12.01.2021.
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Shiffrin siegt im Nachtslalom Holdener kurvt in Flachau aufs Podest – auch Gisin und Rast stark

Die Schweizer Slalom-Frauen brillieren beim Nachtslalom im Salzburger Land.

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA) 1:47,92 Sekunden
  • 2. Katharina Liensberger (AUT) +0,19 Sekunden
  • 3. Wendy Holdener (SUI) +0,43

Nach 4 Slaloms ohne Podestplatz durfte Wendy Holdener in Flachau unter Flutlicht endlich wieder das Treppchen besteigen. Die Schwyzerin, zur Halbzeit mit 0,08 Sekunden Rückstand auf Mikaela Shiffrin noch Zweite, überzeugte auch in der Entscheidung – ganz nach vorne reichte es allerdings wieder nicht. Es war nunmehr der 25. Weltcup-Podestplatz im Slalom. Der langersehnte Triumph lässt noch immer auf sich warten.

Der Sieg ging an Mikaela Shiffrin, die auf der Hermann-Maier-Strecke bereits zum 4. Mal triumphieren konnte – das ist Rekord. Die US-Amerikanerin, die zudem ihr 100. Podium im Weltcup-Zirkus feierte, behielt als letzte Fahrerin die Nerven und verdrängte Katharina Liensberger vom Platz im Scheinwerferlicht.

Die weiteren Schweizerinnen:

  • 5. Michelle Gisin +1,52
  • 6. Camille Rast: +2,55
  • 13. Mélanie Meillard: +3,01

Nach zuletzt 3 Podestplätzen in Serie musste Michelle Gisin für einmal etwas kleinere Brötchen backen. An ihrer Konstanz änderte das allerdings nichts; sie wurde starke Fünfte. Für die Obwaldnerin wäre durchaus mehr drin gelegen, wäre ihr im 1. Lauf im Schlussabschnitt nicht ein grober Fehler unterlaufen.

Mit der Startnummer 57 hatte sich Camille Rast sensationell für den 2. Lauf qualifiziert (Platz 14), wo sie ihren tollen Auftritt mit den allerersten Slalom-Weltcuppunkten und dem grandiosen 6. Platz krönte. Ein Schmankerl obendrauf: Dank ihres Glanzresultats qualifizierte sie sich für die Ski-WM in Cortina d'Ampezzo.

So richtig zufrieden war Mélanie Meillard nach dem 1. Lauf nicht gewesen. Zurecht, denn die Neuenburgerin wusste, dass sie über viel mehr Qualität verfügt. Diese stellte sie dann im 2. Durchgang unter Beweis: Sie rollte das Feld von hinten auf und gewann 13 Positionen. Auch sie buchte das Ticket für die Weltmeisterschaft.

Das Schweizer Teamergebnis ist historisch: Drei Frauen in den Top 6 eines Slaloms – das gab es zuletzt am 18. November 1995 in Vail/Beaver Creek.

So geht's weiter

Der nächste Slalom steht an der WM in Cortina d’Ampezzo (ITA) am 20. Februar auf dem Programm. Im Weltcup duellieren sich die Stangenkünstlerinnen am 7. März in Jasna (SVK) wieder.

SRF zwei, sportlive, 12.1.2021, 20:35 Uhr;

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Scholer  (Nounours)
    Am meisten gefreut habe ich mich über die junge Camille Rast. Während sich alle anderen im Stangenwald abmühen, tanzt sie federleicht den Hang hinunter! Aber natürlich verdient auch das ganze Schweizer Team unsere Gratulationen. Nounours
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    1. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      Kann Ihnen nur zustimmen, gross die Freude und riesig die Erleichterung bei Camille Rast. Ihre Leidensgeschichte war lang, schwierig und auch heikel. Dies ist für sie nicht die erstmalige Quali zu einer WM. Vor 4 Jahren, im sehr jungen Alter als 17!!-Jährige, konnte sie bereits bei der WM in St.Moritz teilnehmen.
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  • Kommentar von Lilly Dust  (Lillytwo)
    wo bleibt denn das Interview mit Camille Rast? Bitte die jungen Athletinnen und Athleten auch etwas mehr zu Wort kommen lassen.
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    1. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      In der Zusammenfassung kommt Camille Rast zu Wort. Indem sie aber nur auf eine einzige Frage ihre Freude zum Ausdruck bringt. Finde ich auch, leider wird hier dieses Interview viel zu kurz gehalten. Camille Rast hätte "mehr" verdient und dies nicht alleine wegen ihrem glänzenden 6.Rang.
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  • Kommentar von Eugen Baumgartner  (Eugen Baumgartner)
    Wendy Holdener ist eine sehr sympathische Sportlerin! Sie hat auch bei einer Niederlage, oder wenn Sie eine bessere Klassierung angestrebt hat immer mit einem Lächeln reagiert. Nur so kommt eine Sportlerin zu wahrer Grösse. Das ist für die jungen Sportlerinnen eine Charakterschulung, die das Leben schreibt, das mann sich auch verdienen muss. Das muss auch einmal gesagt sein!
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