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Slalom in Killington: Rennbericht
Aus Sport-Clip vom 01.12.2019.
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Slalom in Killington Holdener wird das 2. Tor zum Verhängnis – Shiffrin siegt

Das Podest

  • 1. Mikaela Shiffrin (USA) 1:50,45
  • 2. Petra Vlhova (SLK) +2,29
  • 3. Anna Swenn-Larsson (SWE) 2,73

Zum 4. Mal in Serie heisst die Siegerin des Slaloms von Killington Mikaela Shiffrin. Nachdem die 24-Jährige zum Saison-Auftakt in Levi «nur» mit 1,78 Sekunden Vorsprung gewonnen hatte, setzte sie vor Heim-Publikum noch einen drauf: Petra Vlhova, die bereits im 1. Lauf am wenigsten Zeit auf Shiffrin verloren hatte, büsste 2,29 Sekunden ein. Anna Swenn-Larsson machte im 2. Durchgang 6 Ränge gut und schaffte es als 3. auf das Podest.

Wendy Holdener, die in Levi noch erste Verfolgerin der US-Amerikanerin gewesen war, erlebte einen bitteren Arbeitstag. Nach Platz 3 bei Halbzeit wollte die Schwyzerin im Final attackieren. Die Aufholjagd dauerte allerdings nur wenige Sekunden – dann hatte die 26-Jährige schon beim 2. Tor eingefädelt und musste den Traum vom 1. Sieg im Slalom einmal mehr begraben.

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Bitter: Holdener scheidet im 2. Lauf aus
Aus sportlive vom 01.12.2019.
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Die weiteren Schweizerinnen

  • 9. Michelle Gisin +4,28
  • 20. Aline Danioth +5,48
  • DSQ Charlotte Chable

Nach dem Aus von Holdener sieht die Schweizer Bilanz durchzogen aus. Als 9. war Michelle Gisin die beste Swiss-Ski-Fahrerin. Im 2. Durchgang fand sie den Rhythmus allerdings erst spät und verlor noch 2 Ränge. Aline Danioth holte sich als 20. noch einige Punkte, während Charlotte Chable nach einem Fehler zu wenig weit zurückstieg und nach dem Rennen disqualifiziert wurde.

So geht es weiter

Von Killington an der Ostküste geht es für die Frauen in den nächsten Tagen quer durch Nordamerika nach Lake Louise in den Rocky Mountains. Dort stehen am nächsten Wochenende mit 2 Abfahrten und einem Super-G die ersten Speed-Bewerbe auf dem Programm.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 01.12.19, 15:45 Uhr

15 Kommentare

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  • Kommentar von Bär Christian  (Bär Christian)
    Melanie ist zu wenig austrainiert. Diese Rennen kämen für Sie noch zu früh.Die Verhältnisse waren sehr heikel.Wendy wollte ab dem Start 100% attackieren.Trotzdem sollte die ersten Tore runder anfahren u.die Rippe o.Schläge suchen u.mit kurzem Gegendruck herausziehen. Man muss extrem aktive bleiben.Es braucht sehr gr.Klasse um bei diesen schwierigen Verhältnissen eine super Zeit zu fahren.Um mit gutem Zug diese Strecke zu fahren,braucht es eine dynamische Körperbalance u.hohes technisches Könne.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Es ist Zeit das Melanie zurückkehrt, Ausser Holdener und Gisin ist da nicht viel los bei den Technikerinnen. So haben wir keine Chance gegen Österreich im Nationen Klassement. Leider hat Danoit einen Schritt zurück gemacht. Cable schafft den Anschluss einfach nicht seit ihrer Verletzung und Junge sind auch fast keine da. Erschreckend ist das Niveau bei den Damen. Etwa 5 bis 6 Fahrerinnen haben ein gutes Niveau, der Rest hat enorme Technische Defizite.
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    1. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Offenbar ist ihr grenzenloser Optimismus von anfangs Saison bereits etwas verflogen. Schon da wusste man das wenn W.Holdener nicht sticht dann wirds im Slalom schwierig. Deshalb habe ich damals von übertriebenem Optimismus gewarnt. Wir stehen ja erst am Anfang einer langen Saison und M. Gisin hat eine sehr gute Leistung in beiden Rennen gezeigt.
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    2. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Sie dramatisieren wieder unglaublich, auch die Össi, Norweger, Franzosen und Italiener sind nicht in allen techn. Disziplinen top und haben auch eine schmale Spitze! Abwarten die Saison ist noch lang!
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  • Kommentar von Felix Burch  (Fritzli)
    Das war eine einzige Katastrophe, wie wärs,wenn man den 1.Lauf einmal auf Tuti fahren würde,erst im 2.Lauf wird versucht voll zu fahren. Beim 2.Tor einfädeln,das kann passieren, besser als am Start zu stürzen.
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