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Weltcup Männer Adelboden droht Absage

Nach einem erneuten Murgang am frühen Donnerstagabend ist Adelboden sicher bis am Freitagmorgen von der Umwelt abgeschnitten.

Legende: Video Die arg beschädigte Strasse nach Adelboden abspielen. Laufzeit 0:08 Minuten.
Vom 05.01.2018.

Um ca. 10:30 Uhr soll die Entscheidung fallen, ob die Strasse nach Adelboden wieder geöffnet werden kann. Ariane Nottaris, Regierungsstatthalterin von Frutigen-Niedersimmental, sagt zur aktuellen Situation: «Es gab einen Erdrutsch oberhalb der Strasse, es entstand ein Riss, die Hälfte der Strasse ist niedergerissen. Aktuell ist die Situation stabil. Das betroffene Gelände ist ruhig. Es gibt keine Bewegungen mehr.»

Not-Brücke als einzige Option

Zur Zeit wird die Strasse von einem Inspektor des Kantons Bern, einem Geologen und der Armee inspiziert. «Es wird die Möglichkeit einer Not-Brücke geprüft, damit die Strasse wenigstens wieder einspurig befahren werden kann. Es ist dies die einzige Option. Die alternative Zufahrtsstrasse ist aktuell wegen Lawinengefahr gesperrt», führt Nottaris weiter aus.

Peter Willen, OK-Präsident der Weltcup-Rennen in Adelboden, übt sich weiter in Zuversicht: «Wir gehen davon aus, dass die Strasse befahrbar gemacht wird. Wir sind zuversichtlich, weil auf das Wochenende hin besseres Wetter vorausgesagt wird.»

Zwei Murgänge in Adelboden

Nach dem Sturm Burglind hatte der Dauerregen am Donnerstag zwei Murgänge ausgelöst. Schon am Mittag hatte die Strasse nach Adelboden kurzzeitig gesperrt werden müssen. Nach 18 Uhr wurde die Strasse komplett gesperrt. Seither ist Adelboden von der Umwelt abgeschnitten.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 05.01.2018, 08:00 Uhr.

20 Kommentare

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  • Kommentar von Katja Weingart (Katja Weingart)
    Das Rennen ist doch nur zweitrangig. Primär geht es um die Erschliessung des Dorfes und die Frage, wie lange dieses unter Abwägung des zu behebenden Strassenschadens von der Umwelt abgeschnitten sein kann. Solange keine Lebensmittelknappheit herrscht oder ein länger andauernder Stromunterbruch vorliegt, können alle (auch die Adelbodner) entspannt sein. Ferner gibt es noch die alte Adelbodenstrasse als fahrbarer, schmaler Verbindungsweg nach Frutigen.
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    1. Antwort von Jana Schraner (Jana)
      Ich verstehe Sie und bin auch der Meinung dass die Bewohner von Adelboden wichtiger sind als das Rennen. Aber so abgelegen ist Adelboden auch wieder nicht, dass die gleich kein Essen mehr haben wenn die Zufahrt gesperrt ist. :)
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Das hat und wird es auch immer wieder geben, nach starken Regenfällen beschädigte Bergstrassen! Jetzt hat es Adelboden im dümmsten Moment erwischt! Nun, es mussten schon oft Skirenn-Veranstaltungen wegen schlechten Wetter-Verhältnissen (oder anderen Gründen!) abgesagt werden. Dieses Jahr sollte Adelboden den Mut haben und das morgige Rennen sofort als "undurchführbar" absagen! Punkt!
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Zu Befehl, Herr General, wird sofort erledigt! Fragezeichen! Und was ist mit dem Rennen von übermorgen?
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    2. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Einfach schade, Herr Graf, dass das SRF-Forum immer wieder mit solchen unsachlichen und primitiven "Sprüchen" benützt wird! Ich äusserte eine persönliche Meinung zum morgigen Rennen in Adelboden! Warum schreiben Sie nicht auch eine persönliche Ansicht zu dieser schwierigen (und gefährlichen) Strassensituation zwischen Frutigen und Adelboden? Ich denke, solange die abgestürzte Strassenseite nicht genügend gesichert werden kann, können wohl kaum 50'000 Leute per Auto zum Rennen hinauf fahren!
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    3. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      An Herrn Bolliger: Ihr erster Kommentar ist mit den vielen Ausrufezeichen und dem Zusatz "Punkt!" in einem militärischen Befehlston gehalten, so als hätten Sie allein ohne Widerspruchsmöglichkeit zu bestimmen, was zu gelten hat, trotz der Meinungsfreiheit. Ich habe Ihnen daher quasi den Spiegel vorgehalten, was weder unsachlich noch primitiv ist. Davon abgesehen bin ich persönlich der Meinung, solche Entscheide sollten wir den örtlichen Behörden, die sich besser auskennen, überlassen.
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Sehr bedauerlich, wenn die Rennen nicht statt finden könnten.
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