Aerni: «Kann wieder ans Limit gehen»

«Es ist wirklich cool, ein solches Resultat hätte ich am Morgen auf jeden Fall unterschrieben», freute sich Luca Aerni über seinen 10. Platz im Slalom von Wengen. Dass die Formkurve beim Berner steil nach oben zeigt, hat einen guten Grund.

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Interview mit Luca Aerni

1:30 min, vom 17.1.2015

Das Gefühl, bei einem Slalom-Rennen unter den ersten Zehn zu stehen, ist für Luca Aerni immer noch ziemlich neu. In Wengen fuhr er seinen dritten Top-10-Platz heraus, den ersten seit knapp einem Jahr.

Die Erleichterung über dieses gute Resultat war beim 21-Jährigen spürbar. «Es war wirklich cool», freute sich Aerni über seine Leistung, «ich bin froh, dass ich zwei konstante Läufe zeigen konnte.» Auch wenn er selbstkritisch anmerkte, dass er im 2. Lauf im Steilhang «zu schön gefahren» sei und «zu wenig angegriffen» habe, war dem Berner die Freude anzusehen.

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Der 1. Lauf von Luca Aerni

1:39 min, vom 17.1.2015

Endlich wieder vollständig fit

Noch viel mehr als über den 10. Platz freute sich Aerni darüber, dass er endlich wieder schmerzfrei fahren kann. Nachdem er im Sommer von einer Diskushernie gebremst wurde, geht es auch gesundheitlich weiter bergauf. «In den Trainings und Rennen spüre ich den Rücken nicht mehr. Ich traue mich jetzt wieder, voll ans Limit zu gehen», erklärt Aerni.

Yule mit Fehler und Zuversicht

Am Lauberhorn ebenfalls ans Limit ging Daniel Yule, der zweite Schweizer im 2. Durchgang. Mit dem 20. Rang zeigte sich der Walliser aber nicht zufrieden. «Wenn auf der Anzeigetafel im Ziel nicht die grüne Farbe aufleuchtet, macht es nie Freude», sagte der 21-Jährige ehrlich. Ein Fehler habe ihn aus dem Rhythmus geworfen. Dennoch meinte Yule: «Auf diesem Resultat kann ich aufbauen.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.1.2015, 13:20 Uhr

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Interview mit Daniel Yule

2:35 min, vom 17.1.2015