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Weltcup Männer Auch Viletta muss die Saison abbrechen

Sandro Viletta wird in diesem Winter nicht mehr in den Weltcup zurückkehren. Der Bündner kämpft mit den Folgen einer Knochenprellung am rechten Knie.

Legende: Video Saison für Viletta schon vorbei abspielen. Laufzeit 00:31 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 12.01.2016.

Sandro Viletta bestritt bislang erst 5 Rennen. Mit Rang 18 begann für den Speedspezialisten die Saison in Lake Louise ansprechend.

Schon bald aber wurde der 29-Jährige zurückgeworfen. Beim Abfahrtstraining in Gröden Mitte Dezember zog er sich eine Knochenprellung am rechten Knie zu und musste seither pausieren.

Heim-WM geniesst Priorität

Die Verletzung zeigte keine wesentliche Besserung, weshalb eine wettkampfmässige Belastung unmöglich ist. «Insbesondere in angewinkelten Positionen, die für das Skirennfahren zentral sind, bereitet mir die Knochenprellung Schmerzen», klagt Viletta.

Unter diesen Voraussetzungen ist für ihn ein Start in Wengen, Kitzbühel und bei späteren Rennen unvorstellbar. Schon vor wenigen Tagen hatte Abfahrts-Weltmeister Patrick Küng verletzungshalber Forfait für diese Saison geben müssen.

Wie der Glarner will Viletta mit Blick auf die Heim-WM 2017 in St. Moritz keine Risiken eingehen. Stattdessen plant der Olympiasieger in der Super-Kombination einen behutsamen Neuaufbau.

Legende: Video Vilettas Coup in Sotschi abspielen. Laufzeit 04:55 Minuten.
Aus sotschi aktuell vom 14.02.2014.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Luc Valentin, Thalwil
    Feuz, Küng, Viletta weg. Was lauft? Wieso soll man jetzt noch rennen schauen?
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      "Wieso soll man jetzt noch Rennen schauen?" Warum nicht? Echte Fans von Ski-Alpin-Rennen schauen sie sich auf alle Fälle an, auch wenn sich durch das Verletzungs-Pech unserer Athleten die Erfolge in Wengen 2015 vermutlich nicht wiederholen lassen. Hauptsache, sie sind dann an der WM 2017 wieder vollständig gesund.
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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    Das Problem bei Swiss Ski die ständige Wechsel auf Ebene Chef Alpin und Trainer innert kürzester Zeit führt ist auch schlecht für den Nachwuchs. So konnte man im Bereich Nachwuchs keinen Aufbau machen der so wichtig wäre und dringend nötig ist. Lehmann ist gut in Leute zu verheizen die den Nachwuchs aufzubauen wollen. Lehmann sollte man entlassen sonst kehrt nie Ruhe ein was für die Nachwuchsarbeit wichtig wäre. Aber Hauptsache Kasse stimmt
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  • Kommentar von Philipp Braccini, Hedingen
    Gute besserung an Sandro Viletta. Unglaublich, die vielen Rücktritte und die endlose Liste an verletzten bei Swissski. Wenn wir die Frauen vorallem Gut, Holdener nicht hätten... Wir waren mal eine stolze Skination. Was wir jetzt erleben ist nur noch traurig. Das fängt schon damit an, das SRF keine vorberichterstattungen (wie das zb. das ORF) bei den Rennen mehr macht. Dabei wäre es interessant, mehr Hintergründe zu erfahren vor den Rennen. Schweizerin fährt aufs Podest, kein Interview. Traurig!!
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    1. Antwort von E. Schönbächler, Einsiedeln
      Während den Rennreportagen erfährt man auch bei SRF viele interessante Hintergründe dank den gut im Skisport vernetzten Experten Bont und Russi. Ellenlange Vorberichte müssen (auch im Fussball!!) nicht sein. Die Kamerafahrten vor dem Rennstart könnte man streichen.
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