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Weltcup Männer Casse auf der Streif überraschend der Schnellste

Der Italiener Mattia Casse hat in Kitzbühel (Ö) beim letzten Training zur Abfahrt die Bestzeit aufgestellt. Die Schweizer lagen zurück und haben das letzte Training so erlebt:

Marc Gisin (25.) verlor als bester Schweizer gut zwei Sekunden auf die Bestzeit von Casse. Im oberen Streckenteil konnte der Engelberger mit den Schnellsten mithalten. Teamkollege Beat Feuz ( 34.) machte beim Zielsprung mit einer Showeinlage von sich reden.

Feuz entscheidet nach der Super-Kombi

Der Emmentaler liess nach dem Training noch offen, ob er am Samstag zur Abfahrt startet. Der Entscheid, wie und ob es in dieser Saison weitergehe, falle am Freitag nach der Super-Kombination, so Feuz.

Favoriten halten sich noch bedeckt

Überraschend der Schnellste auf der Streif war Mattia Casse. Der mit der Nummer 47 gestartete Italiener verwies seinen Landsmann Christof Innerhofer (+0,34) sowie den Österreicher Vincent Kriechmayr (+1,03), der ein Tor ausliess, auf die Plätze. Casse hat bisher einen 15. Platz als bestes Abfahrtsresultat vorzuweisen.

Legende: Video «Svindal: «Das war keine gute Fahrt»» abspielen. Laufzeit 0:38 Minuten.
Vom 21.01.2016.

Aksel Svindal verlor als 6. fast eineinhalb Sekunden. Er wisse aber, wo er noch Reserven habe, so der Weltcup-Leader nach seiner Trainingsfahrt. Die Favoriten, darunter auch Hannes Reichelt, liessen sich aber nicht vollends in die Karten blicken und schwangen teilweise bereits vor dem Ziel ab.

Resultate 2. Training Kitzbühel

1.
Mattia Casse (It)
1:56,85
2.
Christof Innerhofer (It)
+ 0,34
3.
Vincent Kriechmayr (Ö)
+ 1,03
4.
Adrien Theaux (Fra)
+ 1,07
5.
Steven Nyman (USA)
+ 1,16
6.Aleksander A. Kilde (Nor)
+ 1,29
.Aksel Svindal (Nor)
+ 1,29
8.Valentin Giraud Moine (Fra)
+ 1,31
9.David Poisson (Fra)
+ 1,33
10.
Peter Fill (It)
+ 1,39
25.Marc Gisin (Sz)
+ 2,04
33.Carlo Janka (Sz)
+ 2,43
34.
Beat Feuz (Sz)
+ 2,54
37.
Ralph Weber (Sz)
+ 3,16
48.
Fernando Schmed (Sz)
+ 4,25
53.
Nils Mani (Sz)
+ 5,55

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zum Ski Alpin

5 Kommentare

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  • Kommentar von Luca K., Basel
    Ich finde es interessant, dass praktisch das gesamte Damenteam in den Trainings bessere Platzierungen erreicht als der Beste bei den Herren. Gibt zu denken..
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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    Anstatt gutes Personal zu verheizen hätte man den möchte gern Verband Swiss Ski besser mit denen aufräumen sollen die samt Lehmann für das Chaos verantwortlich ist, die schweiz hat mehr Ansprüche als im Ranking um 6 Platz rum zu Tümpeln oder um Platz 25 zu fahren. Sie gehören für mich in die Top drei ganz klar. Aber ohne Lehmann
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    1. Antwort von René, St.Gallen
      @Jasmina Und wie präsentiert sich die Situation bei den CH-Damen? Sehr positiv mit Platz 3 (knapp hinter Italien) und dies nach diversen Leistungsträgerinnen. Verheizen oder vertreiben: bei Nydegger u. Inglin trifft es nicht zu. Die Ergebnisse vom Training sind nur teilweise aufschlussreich. zB. war heute im mitunter schwierigsten Teilabschnitt ein Schweizer der Schnellste. Anderseits waren 2 der Topfavoriten nicht in den Top 10 rangiert.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Feuz dürfte sich noch steigern, er fährt im Training immer etwas zurückhaltender. Gisin hat sich enigstens leicht verbessert, Janka bewegt sich aber wieder auf sein gut bekanntes Skilehrer-Niveau zurück. Immer schön in der Komfortzone, nur nichts riskieren und wer will schon zu viele Punkte auf dem Konto, bei Swiss Ski hat das ohnehin keiner.
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Den grösseren Rückstand hat Janka sich wirklich erst in der Gleitpassage vor dem Zielhang eingehandelt. Dort war er dann dadurch auch bis zu 6 kmh langsamer als seine Mitstreiter. Kann auch am Material gelegen haben. Bei den sehr schwierigen Passagen war er voll mit dabei. Und zudem haben so einige, die vor den Schweizern sind, ein Tor ausgelassen. Diese aus der Rangliste ausgeblendet, ist das Resultat im Training der Schweizer gar nicht so schlecht. Gute Besserung an Florian Scheiber.
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