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Caviezel bester Schweizer Kriechmayr doppelt im «Sprint»-Super-G nach

Einen Tag nach der Abfahrt hat Vincent Kriechmayr auch den Super-G beim Weltcup-Finale in Are für sich entschieden. Als bester Schweizer fuhr Mauro Caviezel auf Rang 7.

Legende: Video Vincent Kriechmayr triumphiert in Are abspielen. Laufzeit 1:27 Minuten.
Vom 15.03.2018.

Das Podest

  • 1. Vincent Kriechmayr (Ö) 49,43 Sekunden
  • 2. Christof Innerhofer (It) +0,04
  • 3. Thomas Dressen (De) und Aksel Svindal (No) +0,08

Im Super-G von Beaver Creek hatte Kriechmayr zu Saisonbeginn seinen allerersten Weltcup-Sieg gefeiert. In Are folgte der krönende Abschluss für den 26-jährigen Österreicher. Einen Tag nach seinem Sieg in der Abfahrt triumphierte Kriechmayr auch im abschliessenden Super-G. Er entschied das «Sprint-Rennen» (der Super-G fand auf verkürzter Strecker mit nur knapp 50 Fahrsekunden statt) hauchdünn vor Innerhofer und den ex aequo auf Platz 3 liegenden Dressen und Svindal.

Legende: Video Kriechmayr «sprintet» zum Sieg abspielen. Laufzeit 0:54 Minuten.
Vom 15.03.2018.

Die kleine Kristallkugel

Bereits vor dem letzten Super-G des Winters hatte Kjetil Jansrud als Disziplinensieger festgestanden. Der 32-jährige Norweger triumphierte in diesem Winter in Lake Louise und Kvitfjell und wurde in Beaver Creek und Kitzbühel jeweils Zweiter. Nur in Gröden (35.) und zum Abschluss in Are (6.) schaffte er es nicht auf das Podest. Für Jansrud ist es die 3. kleine Kristallkugel im Super-G nach 2015 und 2017.

Die Schweizer

  • 7. Mauro Caviezel +0,23
  • 11. Marco Odermatt +0,44
  • 17. Beat Feuz +0,57
  • 22. Gilles Roulin +0,80
  • 23. Thomas Tumler +1,11

Caviezel konnte seinen starken Auftritt von Kvitfjell (Rang 6) bestätigen und klassierte sich als einziger Schweizer in den Top 10. Für die Überraschung des Tages sorgte aber Odermatt. Der Junioren-Weltmeister fuhr in seinem ersten Weltcup-Super-G als 11. gleich in die Punkte.

Feuz hingegen verpasste dieses Ziel. Der Abfahrts-Disziplinensieger verlor zwar nur 0,57 Sekunden auf die Bestzeit, dies reichte aber lediglich zu Rang 17.

Legende: Video Die Fahrt von Mauro Caviezel abspielen. Laufzeit 0:52 Minuten.
Vom 15.03.2018.

Das weitere Programm

Am Freitag findet in Are der Teamwettkampf statt. Danach sind die Techniker an der Reihe. Am Samstag steht der Riesenslalom auf dem Programm, am Sonntag folgt mit dem Slalom das letzte Weltcup-Rennen des Winters.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.03.2018, 12:15 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Hervorragende Leistungen von Odermatt & Caviezel. Herzliche Gratulation dafür. Auch ans Podium. Und zu Svindal: Chapeau! Nach seiner Verletzung in Gesamtwertungen wie Abfahrt & Super-G 2. & 3. & im Gesamt-WC als Speedfahrer auch ganz vorne, wertet seine Leistungen zusätzlich auf. Schade, wenn er zurück tritt.
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  • Kommentar von mister Unbekannt (Mr.Unbekannt)
    Der 11. Platz von Odermatt "Überraschung des Tages"? Finde ich gar nicht. Also ich hab ihm das sehr wohl zugetraut. Bin ich da der einzige?
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    1. Antwort von Galvin Schmit (Galschmit)
      Es war sein erster Weltcup Super-G und ORF oder ARD haben vielleicht nicht gewusst was er geleistet hat an der Junioren-Wm. Also für sie war es ganz bestimmt eine Überraschung.
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  • Kommentar von E. Schönbächler (E. Schönbächler, Einsiedeln)
    Sprintrennen, die interessanteren schnellen Disziplinen an gewöhnlichen Arbeitstagen. Die FIS sollte beim Weltcup-Final über die Bücher gehen. Man könnte z. B. den Slalom und den Riesenslalom am Donnerstag- und Freitagabend unter Flutlicht austragen und hätte so das Wochenende für die Abfahrt und den Super-G frei. Das Abfahrtstraining könnte man am Dienstag und Mittwoch durchführen und den Teamevent ersatzlos streichen.
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    1. Antwort von Galvin Schmit (Galschmit)
      Herr Schönbächler man sollte auch auf die Athleten schauen nicht nur auf die Zuschauer und da sieht man ganz klar dass der Teamevent den Athleten sehr viel Spass macht!
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    2. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Schönb.: Ein Slalom oder Riesenslalom mit der Startreihenfolge im zweiten Lauf in Umkehrung des Resultats des ersten Laufs ist für mich nicht weniger interessant als eine Abfahrt oder ein Super-G. Es haben nicht alle Zuschauer/innen den gleichen Geschmack. Und jene Athlet/innen, die im Slalom und der Abfahrt top sind, sollen am Freitag zu später Stunde den Slalom bestreiten und dann am Samstagmittag die Abfahrt, nachdem sie zuletzt am Mittwoch auf Abfahrtsskis standen? Das passt einfach nicht.
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    3. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Abfahrt? Uninteressant und langweilig. Slalom ist die Königsdisziplin - mindestens aus meiner Sicht! Und der Teamevent ist eine coole Sache.
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