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Doch keine Lauberhorn-Rennen 2021
Aus sportflash vom 11.01.2021.
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Coronasituation verschlechtert Lauberhorn-Rennen finden nun doch nicht statt

Nach einem erneuten Anstieg der Corona-Infektionen hat die Berner Gesundheitsdirektion dem Traditionsanlass einen Riegel geschoben.

Eigentlich hatten die beteiligten Parteien am Sonntag nach langen Gesprächen entschieden, dass die Lauberhorn-Rennen vom kommenden Wochenende in Wengen stattfinden sollen.

Auch Helfer positiv getestet

Grund für das Umdenken der Berner Entscheidungsträger war, dass sich die Corona-Situation über Nacht noch einmal verschlechtert hat. Über britische Touristen hat sich angeblich auch die mutierte, ansteckendere Virus-Variante eingenistet.

Ausserdem seien auch Helfer positiv getestet worden. Wären diese in Kontakt mit den Athleten gekommen, wäre der ganze Rennkalender gefährdet gewesen.

Die offizielle Absage erfolgte am Montagnachmittag. Der Tross der Techniker und Allrounder wäre am Montag aus Adelboden angereist. Auf dem Programm wären im Berner Oberland vom Freitag bis Sonntag zwei Abfahrten und ein Slalom gestanden. Zuschauer wären keine zugelassen gewesen.

Finanzielle Konsequenzen überschaubar

Den Organisatoren kommt nun zugute, dass die bis 2021 gültige Versicherung auch den Ausfall der Rennen aufgrund einer Pandemie abdeckt. Die finanziellen Konsequenzen sind damit überschaubar.

Rennen in Kitzbühel neu angesetzt

Die ausgefallenen Rennen wurden bereits neu angesetzt: So finden in Kitzbühel neu 2 Ski-Wochenenden statt. Am kommenden Wochenende werden am Hahnenkamm 2 Slaloms gefahren (16./17. Januar).

Eine Woche später kommt es zum Speed-Wochenende mit 2 Abfahrten am Freitag und am Samstag sowie einem Super-G am Sonntag.

Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 11.01.2020, 15:25 Uhr;

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186 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Tobler  (DTo)
    Hat sich eigentlich noch niemand die Wetterprognose für die nächsten Tage sich angesehen. Da kann es dem Wengener Organisationen doch nur Recht sein, dass die Rennen ausgebremst wurden ...
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  • Kommentar von Philip Läubler  (Schwerzistyle)
    Ich bin sprachlos. Ein Entscheid ohne jegliche wissenschaftliche Evidenz. Geht mal auf die Fallzahlen des Kanton Berns. Fälle, Spitalbelegung, alles sinkt seit Tagen! Unglaublich, und dann immer dieses Narrativ des mutierten, "neuen" Virus. Es liegt in der Natur der Sache das Viren seit 3 Milliarden Jahren ständig mutieren, nur so überleben sie! Sars-Cov-2 hat mittlerweile x-Tausend Mutationen..
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    1. Antwort von Rolf Wysshaar  (Seeländer)
      Kt. Bern gestern minus 45%, heute minus 40% im Vergleich zum Vorwochentag. Dazu weniger im Spital und Intensivpflege. Mal sehen, vorhin wurde im Bezirk Kitzbühel gemeldet, dass es 17 Fälle gibt, wahrscheinlich mit dem Briten-Virus. Allerdings solle das erst nächste Woche definitiv bekannt gegeben werden, gemäss ORF.
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  • Kommentar von Michael Peter  (Stoffel)
    Wie kann es sein, dass britische Touristen in die Schweiz einreisen dürfen, nachdem Bund und Kantone von der mutierten Variante Kenntnis hatten?
    Im Frühling wurden die Grenzen auch schnell dicht gemacht.
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