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Dank Sondererlaubnis Kriechmayr darf am Lauberhorn schon am Freitag starten

Vincent Kriechmayr darf beide Abfahrten von Wengen bestreiten. Der Österreicher hat eine Sondergenehmigung erhalten.

Darf in Wengen noch zweimal starten
Legende: Darf in Wengen noch zweimal starten Vincent Kriechmayr. Keystone

Vincent Kriechmayr wird am Freitag und Samstag in Wengen die beiden Ski-Weltcup-Abfahrten am Lauberhon bestreiten dürfen. Der Doppel-Weltmeister, der am Donnerstag im Super-G Neunter wurde, erhielt am Nachmittag eine Sondergenehmigung der Jury. Der 30-Jährige war nach Absitzen seiner Corona-Quarantäne erst am späten Mittwochabend in Wengen angekommen und hatte deswegen die Abfahrtstrainingsläufe am Dienstag und Mittwoch verpasst.

Wir wollen vermeiden, dass ein Fahrer nicht starten kann wegen diesem verdammten Covid.
Autor: Markus Waldner FIS-Renndirektor

Normalerweise müsste er ohne Trainings die verkürzte Abfahrt am Freitag sowie den Lauberhorn-Klassiker am Samstag über die ganze Distanz eigentlich auslassen. FIS-Renndirektor Markus Waldner erklärte am Abend in der Mannschaftsführersitzung jedoch, dass Kriechmayr aufgrund einer Jury-Entscheidung starten darf.

Es gebe keine Regel, wonach ein Athlet volle Trainingsläufe hinter sich bringen müsse. Er müsse nur auf der Liste stehen und aus dem Starthaus fahren, dann könne er den Lauf sofort abbrechen.

Video
Odermatt gewinnt in Wengen den Super-G, Kreichmayr 9.
Aus Sport-Clip vom 13.01.2022.
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Keine «Lex Kriechmayr»

Kriechmayr werde am Freitag um 9:44 Uhr rund um die Streckenbesichtigung vom Originalstart der Lauberhorn-Abfahrt auf die Strecke gehen, sagte Waldner. Danach werde er sofort abstoppen und später das Rennen (Start 12:30 Uhr, live auf SRF zwei) bestreiten.

«Wir haben nicht so entschieden, weil es Herr Kriechmayr ist, der ein Weltmeister ist und hier gewonnen hat. Wir würden für jeden Fahrer so entscheiden, weil wir in sehr komplizierten Pandemie-Zeiten leben», erklärte der Südtiroler. «Wir wollen vermeiden, dass ein Fahrer nicht starten kann wegen diesem verdammten Covid.»

SRF zwei, sportlive, 13.1.21, 12:15 Uhr;

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45 Kommentare

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  • Kommentar von Robert Starke  (Robi1961)
    Da macht man wegen Djokovic so ein Theater , zwar zurecht und hier verteilt die FIS dem Kriechmayer eine Sonderbewilligung . Da sieht man wieder das die Gesundheit der FIS offenbar egal ist.......
  • Kommentar von Jonas Lüscher  (Jaescho)
    Was man sicher festhalten kann. Mit Fairplay hat diese Eintscheidung nichts am Hut. Da ging es nur darum, einem Fahrer den Start an beiden Rennen zu ermöglichen. Jetzt sollte man dir Regel dafür auch anpassen, damit solche Fälle für alle gleich sind. Ich bin froh, dass Vincent Kriechmayr gesund im Ziel angekommen ist. Zum Glück fuhr er auch nicht vorne rein. Sonst hätte das noch mehr Aufregung mit sich gezogen.
  • Kommentar von Marc Blaser  (PrCh)
    Was sind das denn hier teils für unsportliche Kommentare?
    Gibt es für euch zur Zeit nicht andere Sorgen oder Freuden am Wengen Weekend?
    Hauptsache niemandem was gönnen. De Fall von Vincent ist ja wohl eine Kleinigkeit. Da werden andere Dinge im Sport, Politik und Wirtschaft zurechtgelegt, welche viel verwerflicher sind.
    Vincent hatte gestern sein Training für die heutige verkürzte Abfahrt. Und heute hat er sein Training für morgen. Der wird schon mit Vorsicht fahren.
    1. Antwort von Marc Nager  (Manager)
      Training? Haben Sie die Bilder gesehen von diesem “Training”? Ein Sprung aus dem Starthäuschen und 20 Meter Skifahren mit einer Siegesfaust am Ende…
      Jetzt wird’s wirklich zu bunt und total unfair allen AthletInnen gegenüber, die sich an die eigentlich klaren Regeln gehalten haben.