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Weltcup Männer Ein mutiger Schritt - mit Risiko

Mit der Verpflichtung von Rudi Huber als Alpinchef und Walter Hlebayna als Cheftrainer für das gebeutelte Männerteam beschreitet Swiss-Ski neue Wege.

Matthias Hüppi sieht in der Verpflichtung von Huber und Hlebayna eine grosse Chance.
Legende: SRF-Kommentator Matthias Hüppi sieht in der Verpflichtung von Huber und Hlebayna eine grosse Chance. SRF

Führungskräfte aus dem Ausland müssen die arrivierten Athleten wieder aufrichten und die jungen, talentierten Nachwuchsleute aus dem Europacup in die rauere Weltcupwelt führen.

Die Idee, Fachleute ohne Schweizer Verbandshintergrund mit dieser Herkulesaufgabe zu betrauen, mag auf den ersten Blick erstaunen, ist auf den zweiten aber eigentlich interessant und durchaus nachvollziehbar.

Huber - Das komplette Paket

Rudi Huber bringt als erfolgreicher Rennsportleiter der sehr erfolgreichen Skimarke Atomic einen bestens gefüllten Rucksack mit ins neue Amt. Als Alpinchef muss er nicht täglich auf der Piste stehen, sondern in erster Linie seinen Trainern und damit auch den Fahrern perfekte Rahmenbedingungen liefern.

Das könnte ihm dank seiner fachlichen Qualitäten, seines grossen Netzwerks und seiner Auftrittskompetenz - ruhig, sachlich, aber auch bestimmt - durchaus  gelingen. Da er nie direkt in die Schweizer Verbandsstrukturen eingebunden war, wird er seine Funktion unbelastet und offen übernehmen. Das erachte ich als grosse Chance.

Huber hat bereits aktiv an der Verpflichtung des neuen Männerchefs Walter Hlebayna mitgewirkt. Das ist keiner der grossen und bekannten Namen, die in letzter Zeit da und dort herumgeboten wurden. Aber das muss noch lange kein schlechtes Zeichen sein.

Hlebayna: Der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt

Hlebayna bringt Erfahrung auf Stufe Weltcup mit. In den letzten Jahren hat er sich aber in erster Linie im Europacup betätigt. Und genau das ist ein gewichtiges Argument für sein Engagement.

Das Schweizer Männerteam wird in naher Zukunft auf Fahrer wie Gino Caviezel, Nils Mani, Ralph Weber, Luca Aerni oder Manuel Pleisch angewiesen sein. Sie alle gelten als talentiert und haben im Europacup überzeugende Leistungen geboten. Und deshalb könnte Walter Hlebayna der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Nicht ganz ohne Risiko, gewiss, aber das gehört bekanntlich zum Skirennsport.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Hagmann, Männedorf
    Lieber Matthias Hüppi, Ich habe nichts gegen die Österreicher, ich liebe das Land und die Leute. bin jedes Jahr einige Male in Österreich. Ich hoffe nur das bei Swiss Ski nicht alles "Österreichisch" wird! Gut, wenn es aufwärts geht, dann wär's ok. Matthias Hüppi, Sie sind übrigens mit Bernhard Russi bei den Übertragungen ein sehr gutes eingespieltes Team, und es ist eine Freude, Euch zuzuhören.
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  • Kommentar von Andreas Müller, Elgg
    Sehr geehrter Herr Steiner, Vielleicht hat die Nichterwähnung von Wendy Holdener hauptsächlich damit zu tun, dass es in diesem Artikel um das Männer-Team geht. Was aber das Talent und die Zukunftshoffnung angeht bin ich mit Ihnen einverstanden.
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  • Kommentar von Willy Steiner, Neuhaus SG
    Lieber Matthias Hüppi, wäre es nicht toll wenn ihr neben Wendy Holdener die CH-Meisterin wird auch noch den Silber- und Bronzemedaillengewinner namentlich erwähnen würdet. Die würden sich sicher freuen und wir hörten vielleicht einen vielversprechenden Namen für die Zukunft. Ich denke dafür bleibt genügend Zeit. - Danke für ein Statement diesbezüglich. Eure Sendung gefällt mir sonst sehr gut. LG Willy Steiner
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    1. Antwort von Matthias Hüppi, SRF
      Lieber Willy Steiner. Da haben Sie völlig Recht! Und danke für das Kompliment!
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